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CBD bei Verletzungen: Warum CBD die nächste große Sache ist

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Geschrieben von Jana Delzer
Aktualisiert am September 3, 2019

Es hilft gegen Angstzustände, beim Einschlafen und ist eine natürliche Alternative zu Ibuprofen. Auch nach dem Training ist es ein wirklicher Booster für die Regeneration. Bei all diesen Vorteilen muss von keinem anderen als Cannabidiol (CBD) die Rede sein. Seit Jahren ist es Gegenstand zahlreicher professioneller Diskussionen über Sport. Hilft der Konsum von Cannabis oder einer seiner bekannten Verbindungen, CBD, bei Verletzungen und beim Heilungsprozess? Sollten Profisportler CBD in der Sportwelt einsetzen dürfen?

Für diejenigen, die auf der Suche nach natürlicher Linderung von Schmerzen sind, die durch sportbedingte Verletzungen, einen übermäßig aktiven Lebensstil oder andere Verletzungen entstehen, gewinnen CBD Produkte an Beliebtheit. Es gibt bereits viele Athleten, einschließlich jener in der Lauf- / Ultramarathon-Community, die CBD als wichtigen Bestandteil ihres Regimes betrachten.

Bei Sportlern, insbesondere Läufern, sind Verletzungen und chronische Schmerzen von der Überbeanspruchung nichts Neues. Der chronische Schmerz, den viele Sportler verspüren, entwickelt sich normalerweise langsam, hält dafür aber lange an. Chronische Schmerzen sind in der Regel minderwertige Schmerzen und stehen in direktem Zusammenhang mit einer Verletzung. Manchmal kann der Schmerz kommen und gehen.

Man sollte die Symptome jedoch nicht ignorieren, da sie zu schwer heilbaren Langzeitverletzungen führen können. Hier erhalten Sie einen kurzen Einblick in die Verwendung von CBD bei Verletzungen und zur Heilung. Außerdem stellen wir Ihnen Informationen zur Frage zur Verfügung, was Sie erwarten können, wenn Sie mit der Umsetzung des Naturstoffs in Ihre Routine beginnen.

CBD Öl, Verletzungen und Muskelaufbau

Die Bezeichnung Verletzungen ist ein sehr weit gefasster Begriff. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man sich eine Verletzung zufügen kann. Viele davon hängen natürlich mit dem Sport zusammen. Jeder, der schon mal Sport getrieben hat, erlitt wahrscheinlich schon die eine oder andere Verletzung. Sport ist normalerweise körperlich anstrengend und erfordert, dass der Körper viele Formen von Trauma und Stress erträgt.

Im weitesten Sinne bezieht sich der Begriff Sportverletzung auf die Arten von Verletzungen, die am häufigsten während des Trainings oder bei körperlicher Anstrengung auftreten. Obwohl man sich während des Trainings oder beim Sport jedes Körperteil verletzen kann, bezeichnet man überwiegend Verletzungen, die den Bewegungsapparat betreffen, wie z.B. Knochen, Muskeln und zugehöriges Gewebe, wie Knorpel, mit diesem Begriff.

In der Welt des Sports gibt es verschiedene Verletzungen, die häufig auftreten. Dabei spielt es keine Rolle, wie gut Sie in Form sind. Die Chancen stehen hoch, dass Sie sich irgendwann einmal verletzen.

Die sieben häufigsten sportbedingten Verletzungen:

  • Knöchelverstauchung
  • Leistenbruch
  • Schienbeinprellung
  • Knieverletzung (Kreuzbandriss)
  • Kniesehnenzerrung
  • patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS)
  • Tennisarm

Die häufigsten Arten von Sportverletzungen bilden die Verstauchungen und Zerrungen. Bei der Zerrung handelt es sich um eine Verletzung, welche die Muskelsehnen oder -fasern, welche die Muskeln an den Knochen verankern, betreffen. Man nennt sie auch „gezogene Muskeln“. Das basiert darauf, dass sie durch Überdehnung oder Überbeanspruchung des Muskels einen Riss in den Fasern oder Sehnen verursachen. Verstauchungen sind Verletzungen der Sehnen und Bänder, welche die Verbindung zwischen Knochen und Gelenk darstellen. Das Strecken der Bänder über ihre natürlichen Grenzen hinaus kann dazu führen, dass sie plötzlich zerreißen oder deformieren.

Eine andere häufige Art von Sportverletzungen sind Gelenkverletzungen, Knochenbrüche (einschließlich der Wirbel) und Sehnenrisse, welche die Gelenke stützen. Unabhängig davon, ob es sich um eine chronische oder eine akute Verletzung handelt, gibt es keinen guten Grund, auf Hilfe zu verzichten. Wenn Sie unter Schmerzen oder anderen verletzungsbedingten Symptomen leiden, sollten Sie versuchen, diese so schnell wie möglich zu behandeln und zwar unabhängig davon, ob Sie CBD Öl verwenden oder nicht. Nur so können Sie weitere Schäden zu vermeiden.

Wie und warum CBD bei Verletzungen helfen kann

Verletzt sich ein Profisportler, muss er sich so schnell wie möglich davon erholen. Es bleibt ihnen einfach keine Zeit, darauf zu warten, dass sich die Verletzung von allein regeneriert und sich die Symptome bessern. Es handelt sich schließlich um die Karriere. Für lange Zeit behalfen sich die Sportler mit Opioiden. Das Problem daran ist, dass viele Athleten deswegen entweder gegen Sucht kämpfen oder bemerken, dass sich der Zustand ihres Geistes oder Körpers verschlechtert.

Im Jahr 2018 kam die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zu dem Schluss, dass es für Sportler in Ordnung sei, CBD zu verwenden. Viele Profisportler haben sich dafür stark gemacht. Verletzungen, insbesondere sportbedingte Verletzungen, müssen mit der neu gefundenen Akzeptanz von CBD in der Sportgemeinschaft keine Ursache mehr für Opioidsucht sein.

Wie genau könnte CBD bei Verletzungen helfen? Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen…

Entzündung

Kleine Verletzungen, wie eine Knöchelverstauchung, können zu Entzündungen im verletzten Bereich führen. Eine Entzündung ist ein notwendiger Heilungsprozess. Sie entsteht, weil unser Gehirn beobachtet, was in diesem Bereich vor sich geht und dann Flüssigkeit an diesen Ort schickt, um bei der Heilung zu helfen. Das Problem ist manchmal, dass die Entzündung zu stark sein kann, was die Rehabilitation und Genesung beeinträchtigt. Darum entscheiden sich so viele Menschen dafür , ihre Verletzungen zu vereisen – um so Schwellungen zu reduzieren.

Die Anwendung eines CBD Produktes auf der betroffenen Stelle kann Schwellungen erheblich reduzieren. Da bekannt ist, dass CBD mit dem Immunsystem interagiert, verfügt es über die Fähigkeit, das Immunsystem anzuweisen, nicht so viele Immunzellen zur Verletzung zu schicken. Dies stoppt den Heilungsprozess nicht und verlangsamt ihn nicht, kann jedoch dabei helfen, ihn schneller zu beenden.

Schmerzen

Der Umgang mit chronischen Schmerzen beeinträchtigt in hohem Maße die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit. Schmerz ist ein natürliches Symptom für nahezu jede Verletzung. Obwohl bekannt ist, dass Opioide-Schmerzmittel Schmerzen vollständig maskieren, können sie die Wahrnehmung des Anwenders vernebeln und auch ein falsches Gefühl davon vermitteln, wenn Sie Schmerzen haben oder verletzt sind. Es ist eine viel sicherere und effizientere Möglichkeit CBD bei Verletzungen zu verwenden und Schmerzen zu bekämpfen. So werden Sie auch nicht „high“.

Kürzere Genesungszeit

Sich zu verletzen ist im Leben unvermeidlich. Insbesondere gilt das für den Sport. Anstatt sich Opioid-Schmerzmitteln wie Vicodin oder Methadon zuzuwenden, die nur gegen die Schmerzen helfen, können Sie CBD bei Verletzungen oder Schmerzen verwenden und Ihre Genesungszeit verkürzen.

Man hat festgestellt, dass CBD alle möglichen Arten von Erkrankungen behandelt und verbessert. Angefangen bei degenerativen Erkrankungen wie Multipler Sklerose bis hin zu Anfällen. Das Cannabinoid hat sogar das Potenzial, bei verschiedenen Formen von Krebs zu helfen. Wenn es bei so vielen verschiedenen Krankheiten hilft, kann es sicherlich bei der Heilung verschiedener Verletzungen helfen.

Studien zur Verwendung von Cannabinoiden und CBD bei Verletzungen

Es gibt noch nicht so viele Forschungsarbeiten über CBD bei Verletzungen. Das liegt vor allem an der großen Skepsis und der rechtlichen Probleme, die im Zusammenhang mit Cannabis stehen. Der Markt für CBD boomt jedoch trotzdem. Verschiedene Profisportler haben sich allerdings schon öffentlich zu den positiven CBD Wirkungen und, wie es ihnen bei ihren Verletzungen geholfen hat, geäußert.

Der frühere Radprofi Floyd Landis beispielsweise verwendet CBD, um die Schmerzen zu lindern, unter denen er aufgrund eines Hüftgelenksersatzes von 2006 leidet. Jahrelang zuvor vertraute er aber auf Schmerzmittel, die auf Opiaten basieren. Seitdem man CBD im Jahr 2015 jedoch im Sport legalisierte, weint er der Zeit davor keine Träne mehr hinterher. Inzwischen ist er ein ausgesprochener Verfechter von CBD.

Studien

Mittlerweile gibt es aber einige Forschungen, die seine Begeisterung auch wissenschaftlich untermauern. Eine davon führte GW Pharma 2008 durch. Dabei sahen sie sich die Ergebnisse von Tierversuchen zweier Jahrzehnte an. Anschließend kamen sie zu dem Schluss, dass CBD ein erfolgreiches Instrument zur Schmerzbehandlung sein kann, ohne das Risiko nachteiliger Nebenwirkungen einzugehen.

Eine Studie, welche die University of Kentucky im Jahr 2006 durchführte, untersuchte die Auswirkungen von CBD auf arthritische Ratten. Man stellte fest, dass es Schmerzen und allgemeine Entzündungen lindert. Es gibt auch Studien, in denen man CBD als Neuroprotektivum einstufte. Das bedeutet, dass es das Gehirn gegen die traumatischen Auswirkungen einer Gehirnerschütterung unterstützen kann.

Eine weitere wichtige Studie führte man 2010 durch. Die Ergebnisse veröffentlichte dann das Magazin Future Medicinal Chemistry. Die Studie zeigte, dass CBD häufig hilfreich sein kann, weil es das Immunsystem reguliert und Entzündungsreaktionen unterdrückt. Beide Maßnahmen sind vorbeugend und im Falle einer Verletzung von Nutzen.

Medizinische Vorteile von CBD Öl bei Verletzungen

Seit Tausenden von Jahren verwendeten die Menschen Cannabis, um ihre Beschwerden und Schmerzen zu lindern. Die medizinische Gemeinschaft hat jedoch erst vor kurzem begonnen, die Heilungsfähigkeiten der Pflanze zu nutzen. Viele Menschen, darunter auch Profisportler und medizinische Experten, haben das unglaubliche therapeutische Potenzial von CBD gelobt, und zwar insbesondere, wenn es um die Schmerzbehandlung mit CBD geht.

Natürliche CBD Produkte sind zweifellos für Sportler von Vorteil. Das gilt natürlich auch für alle anderen, die nach einem sichereren und natürlicheren Ansatz suchen, um die Symptome einer Verletzung zu lindern, ohne die potenziellen Gefahren, die mit herkömmlichen Arzneimitteln verbunden sind.

Welche Dosierung von CBD Öl zur Linderung von Verletzungen

CBD Produkte kann man in einer Vielzahl von Formen kaufen. Darunter sind zum Beispiel CBD Tinkturen, topische Anwendungen und CBD Kapseln, die zu den beliebtesten Verabreichungsmethoden gehören. Welche Methode Sie wählen, hängt von Ihren Vorlieben ab. Wollen Sie schnell Schmerzen behandeln, ist die sublinguale Einnahme von CBD am besten. Geben Sie dazu einfach ein paar Tropfen unter Ihre Zunge und lassen Sie es dort für ein oder zwei Minuten. Da das Gewebe unter der Zunge sehr aufnahmefähig ist, kann das CBD in nur wenigen Minuten wirken. Dies ist die beste Methode, wenn Sie auf der Suche nach einer schnellen Wirkung sind.

Wenn Sie lokalisierte Schmerzen oder Verletzungen wie Schnitte, Schmerzen, Gelenkschmerzen oder Muskeln behandeln möchten, ist die topische Anwendung von CBD möglicherweise am besten. Das CBD wird durch die Poren absorbiert, daher handelt es sich nicht um einen schnell wirkenden Ansatz, aber die Erleichterung ist länger zu spüren, wenn das CBD einsetzt.

Bei der Einnahme von CBD geht es auch die Frage, wie viel und wann man es nehmen sollte. In Wirklichkeit ist diese Frage nicht so einfach zu beantworten. Einer der komplexen Aspekte von CBD ist, dass die effektive Dosierung zwischen zwei Personen sehr unterschiedlich sein kann. Es gibt keine Möglichkeit herauszufinden, welche Dosis für Sie geeignet ist, bevor Sie sie nicht ausprobiert haben.

Ihre CBD Dosierung, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Schwere Ihrer Verletzung, das Körpergewicht und der Stoffwechsel. Wenn Sie empfindlich auf die meisten anderen Medikamente reagieren, sollten Sie am unteren Ende einer typischen Dosis beginnen.

Als niedrige Dosis gelten 5 bis 15 mg CBD – dies wären einige Tropfen einer Tinktur (hängt jedoch auch von der Stärke des Produkts ab). Wenn Sie nach drei bis fünf Tagen keine Wirkung verspüren, können Sie eine weitere Portion der gleichen Menge hinzufügen.

Was erreicht CBD also bei Verletzungen?

Es gibt kaum Zweifel daran, dass CBD die Sportwelt im Sturm erobert. Seitdem die WADA CBD Anfang 2018 offiziell von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen hat, wird sich die Wahrnehmung von CBD in den kommenden Jahren voraussichtlich zunehmend verändern.

Diese Entscheidung der WADA zusammen mit den Stimmen von Sportlern, die gerne über ihre positiven Erfahrungen mit CBD sprechen, trägt wahrscheinlich noch mehr dazu beitragen, das negative Stigma zu beseitigen, das mit Cannabiskonsum verbunden ist. Es scheint sicher, dass CBD genau das sein könnte, was die Sportwelt braucht, und wir erwarten, dass die Verwendung von CBD-Öl für Verletzungen in den kommenden Jahren zunimmt.