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Warum sich einige der besten Kämpfer der Welt für CBD-Öl entscheiden

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Geschrieben von Mark Schneider
Januar 18, 2019

Wie Sie sich vorstellen können, ist die Welt des professionellen Kampfsports eine raue Welt, in der Athleten ihren Körper (und oft auch ihr größeres körperliches und geistiges Wohlbefinden) opfern müssen, um ein Höchstmaß an Kraft, Ausdauer und Leistung aufrechtzuerhalten.

Filme wie Rocky, Raging Bull und Million Dollar Baby mögen vielleicht etwas übertrieben sein, aber ihre Kerngeschichten sind nicht zu weit von der Realität des professionellen Kampfes entfernt: Um die Besten zu sein, dürfen Kämpfer keine Grenzen haben und bereit sein, Opfer zu bringen, um an die Spitze zu kommen.

Sie können sich also vorstellen, wie viel Missbrauch und körperliche Belastung MMA-Kämpfer, Boxer, UFC-Kämpfer oder andere Kampfsportler täglich ihrem Körper zumuten. Die Anforderungen sind sowohl physisch als auch psychisch ohne Rücksicht auf Verluste. Es bedarf einzigartiger Konzentration und Entschlossenheit, um die Produktivität im Alltag aufrechtzuerhalten.

Aus diesem Grund stimmen die meisten wahrscheinlich zu, dass die Heilungstechniken eines Kampfsportlers genauso wichtig sind, wie das eigentliche Trainingsprogramm: Wenn sie sich nicht richtig erholen können (sowohl geistig als auch physisch), haben Sie keine Chance, ausgezeichnete Leistungen zu erzielen, wenn es darauf ankommt.

Deswegen hat die Ernährung für den Körper und das Wohlbefinden eines Profis eine so entscheidende Bedeutung. Geht ein Kampfsportler nämlich davon aus, dass sich ihr Körper so schnell und effizient wie möglich erholt, muss er auf die kleinsten Details seiner körperlichen Gesundheit achten.

Sie werden vielleicht überrascht sein zu erfahren, dass eine Handvoll der weltweit erfolgreichsten MMA- und UFC-Kämpfer CBD-Öl – ein zu 100 % auf Naturhanf basierendes Nahrungsergänzungsmittel – gewählt haben, um die Erholungszeiten ohne Nebenwirkungen zu verkürzen.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen einige der bekanntesten Personen im professionellen Kampfsport, die sich für CBD ausgesprochen haben. Außerdem erklären wir Ihnen, warum der auf natürlichem Hanf basierende Wirkstoff in den kommenden Jahren bei MMA- und UFC-Athleten wahrscheinlich immer beliebter wird.

Verschreibungspflichtige Medikamente und Schmerzmittel: Ein massives Thema in der Welt des professionellen Kampfsports?

Es ist kein Geheimnis, dass süchtig machende Schmerzmittel auf Opioid-Basis ein großes Problem im Profisport waren. Das gilt insbesondere bei amerikanischen Fußballspielern, Rugby-Spielern und professionellen Kampfsportlern, bei denen körperlicher Missbrauch und „körperlicher Schaden“ buchstäblich in der Natur des Sports liegen.

In der Tat tauchte im Jahr 2017 ein Artikel in der Washington Post auf, in dem der offensichtliche Missbrauch von Schmerzmitteln durch die National Football League (NFL) detailliert beschrieben wurde. Darin wurde gesagt, dass Mannschaftsärzte ihren Spielern süchtig machende, opioidbasierte Analgetika verschreiben würden, um Anstrengung und Schmerzen zu reduzieren und sie so viele Spiele wie möglich spielen zu lassen.

Gesetzliche Unterlagen zeigten, dass praktisch jeder einzelne NFL-Arzt „bezeugt hatte, dass er gegen ein oder mehrere bundesstaatliche Drogengesetze und -vorschriften verstoßen hatte” (während er als Teamarzt diente).

Natürlich sind die hochgradig süchtig machenden Eigenschaften und schädlichen Nebenwirkungen von Opioid-Schmerzmitteln im Laufe der Jahre auch immer bekannter geworden.

Darüber hinaus werden sich die meisten UFC-Fans erinnern, als der Halbschwerweltmeister Jon Jones letztes Jahr positiv auf die von der USADA (US-amerikanische Anti-Doping-Agentur) gelisteten Mittel getestet wurde und ein Verbot bekam. Wer erinnert sich nicht an die langjährigen Berichte von WWE und MMA-Legende Brock Lesnar über seine persönliche Abhängigkeit von Schmerzmitteln. Er machte dafür die Tatsache verantwortlich, dass er routinemäßig einer „nicht verzeihenden Umgebung“ unterworfen wurde, in der „man es mit vielen verschiedenen Verletzungen zu tun hat“.

Für einen erstklassigen professionellen Kampfsportler (oder Sportler jeglicher Art) ist das das letzte, was er gebrauchen kann, wenn der Körper abhängig von den schädlichen Wirkungen (sowohl geistiger als auch körperlicher) verschreibungspflichtiger Schmerzmittel wird.

Glücklicherweise haben einige hochkarätige Athleten einen sichereren und natürlicheren Umgang damit gefunden.

Professionelle Kampfsportler, die sich für den Einsatz von CBD eingesetzt haben

Nate Diaz’ Fall ist wohl am berühmtesten unter den wenigen hochkarätigen Kampfsportlern, die sich für Cannabidiol (CBD) ausgesprochen haben. Das liegt vor allem daran, weil er nach einer Auseinandersetzung mit der UFC-Legende Conor McGregor auf einer Pressekonferenz mit einem CBD-Gerät gefilmt wurde.

Als er gefragt wurde, was er da inhalierte, antwortete Diaz:

„Das ist CBD. Es hilft beim Heilungsprozess, bei Entzündungen und vielem mehr. Es ist super, es vor und nach den Kämpfen oder Trainings zu verwenden. Das verbessert das Leben wirklich ungemein.“

Neben Diaz haben sich in den letzten Jahren einige andere namhafte UFC- und MMA-Stars für den Gebrauch von CBD ausgesprochen:

  • TJ Dillashaw | Im August 2018 gab das US-amerikanische Unternehmen Green Roads CBD (einer der weltweit meistverkauften CBD-Hersteller) bekannt, dass der zweimalige UFC-Bantamgewicht-Champion TJ Dillashaw zu einem „offiziellen Green Roads-Athleten“ geworden sei und ein „langjähriger Benutzer der Produkte sei“.

TJ hat kürzlich ein Bild mit einer Flasche „Relax Bears“ von Green Roads CBD gepostet, mit dem Titel, dass es „am besten zum Entspannen nach einem harten Training“ ist und, dass es dazu beiträgt, „den Kopf auszuschalten“.

  • Jack McGann | Der aus Liverpool stammende, halbirische Boxer Jack McGann ist zwar nicht so berühmt wie TJ Dillashaw, hat sich aber auch für die Verwendung von Ergänzungsmitteln auf Hanf-Basis eingesetzt, um das beliebte britische CBD-Ölunternehmen Love Hemp zu unterstützen.

Die Markenregisseure Tony Calamita und Tom Rowland reisten kürzlich nach Manchester, um das Box-Debüt ihres neuen Athleten zu unterstützen, bei dem er nach einem Sechs-Runden-Super-Weltergewichtskampf mit Dwain Grant als Sieger hervorging.

Während des Kampfes trug Jack ein massives Cannabisblatt (in Form des offiziellen Markenlogos von Love Hemp) auf der Rückseite seiner Shorts.

  • Gina Mazany | Mazany ist eine amerikanische MMA-Kämpferin aus Alaska (zuvor auf dem weltweit 24. Platz im Bantamgewicht), die laut Marijuana.com offen über die Verwendung von CBD für verschiedene Zwecke gesprochen hat:

„Es gibt so viele Möglichkeiten, wie CBD jedem auf die eine oder andere Weise nützen kann … es ist nicht normal [was wir durchmachen] und es ist eigentlich auch nicht gesund. Warum können wir nicht dieses zusätzliche Etwas haben, um uns zu erholen, uns zu helfen gesund zu bleiben und die Hirnschäden zu begrenzen? Ich bin nicht, sondern tatsächlich sehr überrascht, dass es nicht früher [die Entfernung von CBD aus der WADA-Liste verbotener Substanzen] passiert ist.”

Laut der Website verwendet Mazany einen CBD / THC-Vape-Stift im Verhältnis 1:1, der ihr bei Angstzuständen und beim Schlafen hilft.

  • Chris Camozzi | Im Jahr 2017 hat Camozzi (ein mittelgewichtiger UFC-Athlet) in der AMA-Serie (Ask Me Anything) von Reddit eine ausführliche Diskussion darüber geführt, warum er CBD-Öl als Weltklasse-Kämpfer verwendet. In der Diskussion (die übrigens mit dem Titel „Ich bin ein UFC-Athlet und ich benutze offen CBD-Öl, um meine Verletzungen zu heilen, und meine Genesung zu verbessern“) sagte Camozzi:

„Ich heilte mein Knie [mit CBD-Öl] schneller, als meine Ärzte es je gesehen hatten. Ich werde den Doktor nie vergessen. Nach allem, was ich über CBD gehört hatte, war es kein Schock … Ich war nun wirklich Gläubiger.“

Er sagte weiter, CBD-Öl habe „sein Leben verändert“ sowie das Leben „anderer Personen um ihn herum“.

Ist es legal für professionelle Kämpfer (oder andere Athleten) CBD zu verwenden?

Die oben aufgeführten Kämpfer haben Glück, denn die Aufsichtsorganisationen wie die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und die US-amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA), die für Drogentests für die UFC zuständig ist, haben CBD von ihrer Liste verbotener Substanzen entfernt.

In einem von der UFC-News-Website BloodyElbow.com veröffentlichten Artikel hatte die WADA eine aktualisierte Liste verbotener Substanzen für ihren Kampfplan 2018 angekündigt, auf der CBD entfernt wurde:

„Cannabidiol (CBD) ist nicht länger verboten“, heißt es in der Erklärung. „Synthetisches Cannabidiol ist kein Cannabimimetikum [eine Verbindung, die die stereotypen Wirkungen von Cannabis hat]. Aus Cannabispflanzen gewonnenes Cannabidiol kann jedoch auch unterschiedliche THC-Konzentrationen enthalten, die nach wie vor eine verbotene Substanz [für alle UFC-Athleten] ist.“

Dies sind natürlich großartige Neuigkeiten für UFC- und MMA-Kämpfer, die sich für den Nutzen von CBD einsetzen, sowie großartige Neuigkeiten für Sportler aller Art auf der ganzen Welt. Es scheint, dass die richtigen Leute endlich beginnen, zwischen den Wirkungen nicht-psychoaktiver Hanfextrakte und denen von tatsächlichem Marihuana zu unterscheiden.