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CBD-Öl [Der umfassende Leitfaden]

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Geschrieben von Mark Schneider
Aktualisiert am Februar 5, 2019

Sie denken darüber nach, CBD-Öl zu kaufen? Selbst, wenn Sie im Moment noch keinen Kauf in Betracht ziehen, haben Sie wahrscheinlich schon von dieser Substanz gehört. Vielleicht haben Sie Werbung für CBD-Produkte gesehen, oder gerade gemerkt, dass es auf dem Etikett eines Produktes stand. Aber was ist CBD nun eigentlich?

In Deutschland wird nicht viel über CBD-Öl gesprochen, da es ein Nischenprodukt ist, das zu einem gesunden Lebensstil beiträgt. Wenn Sie trotzdem davon gehört haben sollten und sich jetzt fragen, was es genau damit auf sich hat und was es bewirkt, dann sind Sie hier definitiv richtig aufgehoben!

Wir haben in diesem leicht verständlichen Leitfaden im Großen und Ganzen alle Informationen zusammengestellt, die Sie brauchen, um alle Ihre Fragen über CBD-Öl zu beantworten. Lehnen Sie sich also zurück, machen Sie es sich bequem und lernen Sie alles über CBD-Öl kennen.

Was ist CBD-Öl?

Zunächst sollten Sie wissen, was CBD nun eigentlich ist. Cannabidiol, kurz CBD, ist eine Verbindung, die in der Cannabispflanze gefunden wird. Neben Dutzenden anderer Cannabinoide, von denen das berühmteste wahrscheinlich THC darstellt, kommt dieser Stoff völlig natürlich in der Pflanze vor. Wenn Sie etwas über Cannabis hören, werden Sie zweifellos an eine Droge denken, die seinem Benutzer ein „High“ beschert. Dies liegt vor allem an dem THC-Gehalt. CBD dagegen ist eine Substanz ohne psychoaktive Wirkung.

Im Wesentlichen sind sowohl CBD als auch THC wichtige Verbindungen in der Cannabispflanze. Beide haben nämlich eine gewisse Wirkung auf den menschlichen Körper. Zwischen den beiden Verbindungen gibt es jedoch große Unterschiede, wie zum Beispiel, dass CBD kein „High“ verursacht.

Ist CBD Marihuana?

Es wäre faktisch falsch zu sagen, dass CBD gleich Marihuana ist, weil es eigentlich nur ein Teil dessen ist. CBD ist eine aktive chemische Verbindung, die in der Cannabispflanze vorkommt, aber das ist nicht alles.

CBD wird aus der Pflanze gewonnen und normalerweise mit Ölen vermischt, um CBD-Öl herzustellen. Es gibt neben der Öl-Variante selbstverständlich auch andere Möglichkeiten CBD zu benutzen. Unabhängig von der Methode wird CBD dafür immer vom Rest der Marihuana-Pflanze getrennt, weswegen Sie sich beim Konsum von CBD darauf verlassen können, dass Sie nicht „high“ werden.

Welche Wirkung hat CBD?

Da es, wie bereits erwähnt, keine berauschenden Wirkungen wie beim Gebrauch von THC gibt, kommt natürlich schnell die Frage auf, warum die Leute es überhaupt nehmen.

Nun, es gibt eine Reihe von Gründen CBD-Produkte zu konsumieren. Normalerweise wird CBD als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, wenn man an einem gesunden Lebensstil interessiert ist. Die genauen Auswirkungen von CBD auf den menschlichen Körper werden immer noch erforscht, aber allgemein wird es als Antioxidans und Mittel zur Entspannung sowie zur Förderung des täglichen Wohlbefindens eingesetzt.

Viele Menschen, die CBD-Produkte verwenden, stellen fest, dass es eine großartige Ergänzung ihres Alltags ist, da es sich um eine rein natürliche Zutat handelt!

Was ist das Endocannabinoid-System?

Bevor wir in eine Diskussion darüber einsteigen, wie CBD-Öl seine Wirkung erreichen kann, müssen Sie ein grundlegendes Verständnis über das Endocannabinoid-System bekommen, welches wir alle in unserem Körper haben. Oft wird es einfach ECS bezeichnet.

Das ECS ist ein natürlich vorkommendes biologisches System, das jeder Mensch hat. Es ist ein Netzwerk von Neurotransmittern und Rezeptoren, die im gesamten menschlichen Körper vorkommen. Das ECS ist der Grund, warum der Körper überhaupt auf Cannabis reagiert. Ob Sie es glauben oder nicht, der Körper produziert seine eigenen Cannabinoide, die Endocannabinoide genannt werden. Sie sind den in Marihuana gefundenen Cannabinoiden sehr ähnlich!

Endocannabinoide wirken im ganzen Körper mit den ECS-Rezeptoren zusammen und interagieren mit verschiedenen Zell- und Gewebetypen. Das ECS ist überlebenswichtig, da es dabei hilft, eine Vielzahl von Körperfunktionen wie Entzündungen, Funktionen des Immunsystems, Neurogenese (neue Zellproduktion), Apoptose (programmierter Zelltod) und sogar psychologisches Verhalten zu regulieren und zu kontrollieren. Das bedeutet, dass das ECS eine Schlüsselrolle in der Homöostase spielt, mit der beschrieben wird, dass sich unser Körper im Gleichgewicht befindet.

Cannabinoid-Rezeptoren sind im Körper so weit verbreitet, dass einige Ärzte dieses System als die vielleicht „zentrale Komponente der Gesundheit und Heilung jedes Menschen“ bezeichneten.
Warum haben Sie also noch nie zuvor davon gehört? Nun, das ECS wurde erst vor nicht all zu langer Zeit entdeckt – genauer gesagt in den 1990er Jahren von einem israelischen Wissenschaftler namens Dr. Raphael Mechoulam. Deswegen wird das ECS immer noch erforscht und täglich werden mehr Aspekte dieses Systems entdeckt.

Wie wirkt CBD-Öl?

CBD-Öl interagiert mit dem Endocannabinoid-System, um bestimmte Wirkungen auszulösen. Die zwei primären Endocannabinoide, die der Körper produziert, sind Anandamid und 2-AG (eine verkürzte Form von 2-Arachidonoylglyerol, es ist aber einfach viel einfacher sich 2-AG zu merken!). Diese Verbindungen docken sich an entsprechende Rezeptoren, die im Endocannabinoid-System gefunden werden: nämlich die CB1- und CB2-Rezeptoren. CB1-Rezeptoren finden sich vorwiegend im Gehirn und im zentralen Nervensystem, während CB2-Rezeptoren reichlich im Organgewebe und im Immunsystem vorhanden sind.

Allgemein gibt es bei einer Person mit einem gesunden, gut funktionierenden Körper ein gut erhaltenes Verhältnis von Endocannabinoiden zu ihren Rezeptoren: Dies ermöglicht die Homöostase. In einem weiterführenden Artikel in NORML wurde festgestellt, dass Endocannabinoide tatsächlich dafür verantwortlich sind, eine homöostatische Regulierung „auf allen Ebenen des biologischen Lebens – angefangen bei subzellulären Strukturen über den Organismus bis hin zu den biologischen Gemeinschaften und darüber hinaus“ sicherzustellen. Dies zeigt nur, wie wichtig das ECS für ein gesundes Leben ist.

Es ist jedoch durchaus üblich, dass der menschliche Körper manchmal aus dem Gleichgewicht geraten kann. Störungen im ECS treten dann auf, wenn der Körper in irgendeiner Art erkrankt. Dazu gehören zum Beispiel körperliche Verletzungen, Krankheiten, Entzündungen oder sogar Hormonstörungen. Wenn sie auftreten, sind nicht genug Endocannabinoide vorhanden, um an die CB1- und CB2-Rezeptoren anzudocken, weswegen der Körper dann darum kämpft, die Homöostase aufrechtzuerhalten.

Genau hier kommt CBD-Öl ins Spiel. Durch die Einnahme des Öls können Sie das natürliche Verhältnis wiederherstellen, indem Sie Ihrem Körper natürliche Phytocannabinoide (also jene, die von Pflanzen stammen) bieten und so Ihr allgemeines Wohlbefinden fördern.

Ist es sicher, CBD-Öl zu verwenden?

Viele Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die heutzutage verschrieben werden, haben einige ziemlich negative Nebenwirkungen. Deswegen ist es wichtig, immer das Etikett der von Ihnen gekauften Produkte zu lesen, um herauszufinden, ob Sie Ihre Gesundheit riskieren, wenn Sie sie verwenden. Einige Produkte, die sich als „gesund“ tarnen, enthalten sogar toxische Inhaltsstoffe, die Ihnen nur weiteren Schaden zufügen können.

Glücklicherweise ist es relativ sicher, CBD-Öl regelmäßig einzunehmen. Tatsächlich gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2017 eine Erklärung für die weltweiten Regierungen heraus, in der sie die Wirksamkeit von CBD aufzeigte und klarstellte, dass es keine nachteiligen Nebenwirkungen mit sich bringt. In einer offiziellen Erklärung, die im November 2017 vom Expertenkomitee für Drogenabhängigkeit veröffentlicht wurde, wurde verdeutlicht:

“[… Basierend auf Beweisen, die in Studien gewonnen wurden, wurde festgestellt, dass CBD-Öl] sicher ist, gut vertragen wird und nicht mit signifikanten nachteiligen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit verbunden ist.”

Es wurde ebenfalls dargestellt, dass der Wirkstoff „kein Missbrauchspotenzial hat, keine körperliche Abhängigkeit auslöst [und] im Allgemeinen gut vertragen wird sowie über ein gutes Sicherheitsprofil verfügt.“

Dies sind eindeutig erstaunliche Nachrichten. Mit anderen Worten, wenn eine vertrauenswürdige Quelle wie die WHO CBD-Öl für sicher hält, dann lautet die schnelle Antwort auf die Frage, ob es denn nun sicher sei, CBD zu verwenden ganz klar „Ja“!

Ist CBD-Öl legal?

Da Cannabispflanzen zu 100 % gesetzeswidrig sind, sind Fragen zur Legalität von CBD-Öl nicht verwunderlich. Ist es also in Deutschland legal, CBD-Produkte zu kaufen, zu versenden, zu besitzen und zu verwenden? Nun, es gibt eine Art Grauzone, wenn es um die Beantwortung dieser Frage geht. Wir werden Ihnen alles im Detail erklären, damit Sie sich keine Sorgen machen müssen, dass Sie Schwierigkeiten mit dem Gesetz bekommen.

Im Grunde kommt es darauf an, aus welcher Pflanze das CBD gewonnen wurde. Es gibt zwei Unterklassifizierungen der Cannabis sativa-Pflanze (die wir später etwas genauer untersuchen werden), nämlich Hanf und Marihuana. Marihuana ist eine Pflanze, die einen hohen THC-Gehalt hat, Hanf dagegen hat lediglich einen hohen CBD-Gehalt.

Cannabis war in Deutschland verboten und erst im Jahr 2017 wurde es als kontrolliertes Medikament zugelassen, welches von Ärzten unter bestimmten Bedingungen verschrieben und dessen Kosten von Krankenkassen übernommen werden können. Seit 2016 wird CBD ebenfalls als Medikament eingestuft, weswegen es einige Unklarheiten darüber gab, ob es nun noch frei verkäuflich sein sollte oder nicht. Da allerdings auch beispielsweise einige Vitamine verschrieben und frei als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben werden dürfen, wurde diese Grauzone auch auf CBD-Produkte angewendet.

Abgesehen von den beschriebenen Ausnahmen ist und bleibt Marihuana definitiv illegal und entsprechend auch THC. Industriehanf kann jedoch in Deutschland mit Lizenz angebaut werden. CBD-Öl bleibt völlig legal, solange es aus Industriehanf stammt und sofern es maximal 0,2 % THC enthält.

Mit anderen Worten, CBD-Öl ist legal, solange es unter die THC-Grenze von 0,2 % einhält. Darüber hinaus müssen Sie sicherstellen, dass Sie CBD-Öl aus einer seriösen Quelle kaufen. Werden die CBD-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben, ist es außerdem untersagt, sie als solche so zu bewerben, dass man ihnen einen medizinischen Nutzen abgewinnen könnte. Eine weitere Konsequenz ist auch, dass es keine Regulierung gibt und deswegen die Sicherheit der Konsumenten nicht gewährleistet werden kann. Deswegen bieten viele Produzenten inzwischen externe Tests für ihre Produkte an. Schließlich muss das CBD-Öl aus Industriehanf und nicht aus Marihuana gewonnen werden. Solange Sie CBD-Öl kaufen, welches diese Regeln einhält, ist es absolut legal!

In Deutschland wird weiterhin darüber diskutiert, welche Produkte für wen und wann legal sein sollten. Deswegen sollten Sie sich über Gesetzesänderungen auf dem Laufenden halten.

Was ist CBD-Hanföl?

Wie Sie bereits erfahren haben, ist der Kauf von aus Marihuana gewonnenem CBD-Öl illegal. Der Kauf von aus Hanf gewonnenem CBD ist jedoch legal möglich.

Grundsätzlich ist CBD-Hanföl ein Nahrungsergänzungsmittel, das in Deutschland verkauft wird, um Ihnen einen gesunden Lebensstil zu ermöglichen und Ihr Wohlbefinden zu fördern. Mit CBD-Hanföl ist ein Öl aus Cannabidiol (CBD) gemeint, das industriell aus der Hanfpflanze gewonnen wird.

Was ist Hanf?

Hanf ist eine selektiv gezüchtete Pflanze, die unter die Sorte Cannabis sativa fällt. Während eine andere Sorte Cannabis, bekannt als Marihuana, reichlich THC enthält und so psychoaktive Wirkungen hervorrufen kann, ist dies bei Hanf nicht der Fall. Marihuana kann bis zu 30 % THC enthalten, während Hanf weniger als 0,2 % (pro Trockengewicht) enthält. Hanf verfügt auch über mehr CBD als sein psychoaktives Gegenstück.

Hanf wird seit Jahrhunderten angebaut und für verschiedene Industriezweige verwendet. Während das Saatgut essbar ist, können die Fasern des Stiels zur Herstellung von Seilen, Kleidungsstücken sowie anderer Textilien und sogar als organisches Baumaterial verwendet werden.

In Deutschland ist es mit Lizenz legal, industriellen Hanf anzubauen und so ist es möglich, das legale CBD-Öl herzustellen, das uns heute in Reformhäusern verkauft wird.

Was ist der Unterschied zwischen CBD-Hanföl und CBD-Öl?

Grundsätzlich kommt es darauf an, ob das CBD der Hanfpflanze oder der Marihuanapflanze entnommen wird. Man kann tatsächlich Hanföl oder Hanfsamenöl kaufen, die zwei verschiedene Sorten sind.

Hanfsamen haben einen hohen Nährwert, enthalten viele Aminosäuren und wenig gesättigte Fette. Die Samen der Pflanze enthalten jedoch auch sehr wenig CBD. Wenn Sie sich gesund ernähren möchten, können Sie Hanföl probieren, das durch kaltes Pressen der Samen erzeugt wird. Wenn Sie jedoch die ECS-verstärkenden Wirkungen von Cannabidiol erleben möchten, sollten Sie sich für CBD-Hanföl entscheiden, das durch Extraktion von CBD aus der Pflanze selbst hergestellt wird (dies erfolgt normalerweise über ein CO2-Extraktionsverfahren).

CBD-Öl wird auf ähnliche Weise wie sein Hanf-Gegenstück hergestellt, da die CO2-Extraktion zur Isolierung von CBD aus der Marihuana-Pflanze verwendet wird. Obwohl sie sich in diesem Sinne ähnlich sind, gibt es einige wichtige Unterschiede. Zum einen ist das CBD-Hanföl legal und das CBD-Öl aus Marihuana nicht. Dies ist auf unterschiedliche THC-Konzentrationen zurückzuführen, da die gesetzliche Grenze in Deutschland 0,2 % THC beträgt – eine Grenze, die durch Extraktion aus Industriehanf erfüllt werden kann.

Was sind die Unterschiede zwischen Cannabinoiden?

In der Cannabispflanze gibt es mehr als 100 Cannabinoide. Bei den meisten dieser Phytocannabinoide handelt es sich jedoch um „Vorläufer-Moleküle“, die zur Synthese anderer Cannabinoide wie CBD und THC beitragen.

Während CBD und THC die bekanntesten Verbindungen aus der Cannabispflanze sind, gibt es eine Vielzahl anderer Cannabinoide, die gerade untersucht werden. Dazu gehören Verbindungen wie CBDV, CBN, CBG und CBC. Es ist nicht bekannt, dass sie einen hohen oder überhaupt einen psychoaktiven Effekt haben, wodurch THC in dieser Eigenschaft einzigartig ist.

Da die Mehrheit dieser Cannabinoide nicht bekannt ist, lässt sich die obige Frage am besten beantworten, indem nur der Unterschied zwischen THC und CBD beschrieben wird. Der Hauptunterschied besteht darin, dass THC seinen Konsumenten das Gefühl eines „High“ verschafft, da es hauptsächlich mit CB1-Rezeptoren im Gehirn interagiert. CBD beeinflusst dagegen vorwiegend die CB2-Rezeptoren in Organgeweben und im Immunsystem, was bedeutet, dass es kein „High“ verursacht, das Endocannabinoid-System jedoch trotzdem stimuliert.

Werden Sie von CBD-Öl high?

Wie bereits erwähnt, ist die Antwort auf diese Frage ein sicheres „Nein“. CBD hat, wenn überhaupt, eine vernachlässigbare Wirkung auf das Gehirn und führt zu keinen berauschenden Wirkungen.

CBD interagiert hauptsächlich mit CB2-Rezeptoren, die im ganzen Körper in den Organsystemen, Geweben, dem Immunsystem und dem Schmerzreaktionssystem vorkommen. Deswegen ist es ein ideales Nahrungsergänzungsmittel, da es das Wohlbefinden dieser Systeme fördern kann.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass CB2-Rezeptoren auch in Teilen des Körpers vorkommen, welche die Hormonproduktion regulieren und daher die Stimmung beeinflussen. Deswegen kann die Einnahme von CBD durch die beschriebene Stimulierung dieser Rezeptoren einen Anstoßeffekt auf das Gehirn haben. Dies ist jedoch nicht mit den berauschenden Wirkungen zu verwechseln, die THC erzeugt. CBD besitzt stattdessen eine sehr geringe Fähigkeit, das Gehirnverhalten zu beeinflussen, jedoch nur geringfügig.

Kurz gesagt, CBD-Öl macht Sie definitiv nicht „high“.

Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?

Wenn Sie die obigen Abschnitte dieses Artikels gelesen haben, müssen wir hier nicht weiter ins Detail gehen.

Der wichtigste Unterschied zwischen Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), abgesehen von der molekularen Zusammensetzung, besteht darin, dass THC mit den CB1-Rezeptoren im Gehirn interagiert und CBD Rezeptoren an anderen Stellen im Körper stimuliert. Dies führt dazu, dass THC eine psychoaktive, geistesverändernde Wirkung hat, CBD dagegen nicht.

Hat CBD-Öl Nebenwirkungen?

Es wäre falsch zu sagen, dass CBD keine potenziellen Nebenwirkungen hat. Alles, was Sie einnehmen, könnte eine Wirkung auf Ihren Körper haben, die Sie nicht erwartet oder gewünscht haben, einschließlich Lebensmittel – denken Sie etwa an Allergien!

Das NCBI hat ein Review-Paper zur Sicherheit und den Nebenwirkungen von Cannabidiol erstellt. Sie fanden einige mögliche Nebenwirkungen, die alle sehr gering sind, aber es ist es wert zu wissen, wenn Sie CBD in Ihre Ernährung integrieren möchten.

  • Hemmung des Leberstoff-Stoffwechsels: CBD kann mit einigen Arzneimitteln interagieren, da es die Aktivität von Cytochrom P450, einer Art Leberenzym, verhindert. Dieses Enzym verstoffwechselt Arzneimittel. Hohe CBD-Dosen können diesen Effekt neutralisieren und verändern somit die Art und Weise, wie Medikamente metabolisiert werden. Dies ist nicht unbedingt etwas Negatives, aber es ist trotzdem wichtig, es zu wissen.
  • Trockener Mund: Viele Konsumenten von CBD-Öl erleben nach der Einnahme des Öls einen trockenen Mund. Dieses Gefühl kann darauf zurückgeführt werden, dass CB1- und CB2-Rezeptoren in den submandibulären Drüsen vorhanden sind, deren Aufgabe die Speichelproduktion ist. Keine Sorge, das ist nichts, was ein Glas Wasser nicht wegmachen kann!
  • Niedriger Blutdruck: Hohe CBD-Dosen können kurz nach der Verabreichung des Öls zu einem leichten Blutdruckabfall führen. Dies kann zu Benommenheit führen, ist jedoch normalerweise durch das Trinken einer Tasse Tee oder Kaffee ausgleichbar.
  • Schläfrigkeit: Einige Benutzer berichten, dass sie sich nach der Einnahme hoher CBD-Dosen schläfrig fühlen. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie nach der Einnahme von CBD das Fahren oder Bedienen von Maschinen vermeiden. In vielen Fällen führt CBD jedoch dazu, dass Sie sich wacher und aufmerksamer fühlen.

In dem Übersichtsbeitrag wurde auch darauf hingewiesen, dass CBD-Öl im Allgemeinen sicher und nicht toxisch ist sowie langfristig keine Auswirkungen auf Herzfrequenz, Körpertemperatur oder Blutdruck hat. Es wurde auch gesagt, dass „hohe Dosen von bis zu 1.500 mg CBD pro Tag vom Menschen gut vertragen werden.“

In anderen Worten gesagt hat CBD keine nachteiligen Nebenwirkungen und kann absolut sicher angewendet werden. Es gibt einige Effekte, die durch die Einnahme von CBD-Öl auftreten können. Sie sind jedoch alle geringfügig, vorübergehend und machen das Öl nicht weniger sicher.

Was sind die Vorteile von CBD-Öl?

Die gesamte Bandbreite an Vorteilen, die CBD bieten kann, wird derzeit noch erforscht. Der Grund, warum es viele Menschen als Nahrungsergänzungsmittel nehmen, liegt in seiner Fähigkeit, das Endocannabinoid-System in unserem Körper zu stimulieren. So hilft es uns dabei, einen gesunden Lebensstil zu führen, indem die Homöostase erhalten und unser Körper in einem guten Gleichgewicht bleibt.

Da CBD derzeit weiterhin weltweit untersucht wird, ist es möglich, dass demnächst direktere Vorteile zutage treten, da Studien die genauen Auswirkungen von Cannabidiol untersuchen.

Wie verwende ich CBD-Öl?

Das Beste an CBD-Öl ist, dass es so einfach zu benutzen ist. Im Allgemeinen wird es oral eingenommen. Das CBD wird normalerweise mit einem Tropfenzähler oder einer Pipette geliefert, mit der das Öl genau dosiert werden kann.

Um das Öl sublingual zu nehmen, müssen Sie nur die empfohlene Anzahl Tropfen unter Ihre Zunge geben, die Flüssigkeit 60-90 Sekunden lang dort belassen und sie dann runterschlucken. Das CBD wird von den Drüsen unter der Zunge aufgenommen und schließlich von dort in den Blutstrom weitergeleitet.

Einige Leute finden den Geschmack von CBD-Öl schrecklich, obwohl man sich mit dem erdigen Geschmack durchaus anfreunden kann. Es ist aber möglich, den Geschmack sehr leicht loszuwerden, indem nur 30 Sekunden nach der Einnahme des Öls Wasser getrunken wird. Es gibt natürlich auch Alternativen: Zum Beispiel sind CBD-Kapseln erhältlich, die das Öl enthalten, sodass Sie die CBD-Qualität ohne den ungewollten Geschmack bieten können!

Wo bekomme ich CBD-Öl?

Sowohl CBD-Öl als auch die oben genannten Kapseln können in Reformhäusern und im Internet erworben werden.

Es gibt viele Produzenten, die CBD-Öle anbieten. Sie sollten dabei aber vorsichtig sein und ein biologisches Produkt kaufen, bei dem keine GVOs verwendet wurden und das alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Es ist eine gute Idee, zu prüfen, ob es für das Produkt Labortests von Drittanbietern gibt, um sicherzustellen, dass das Öl wirklich den eben beschriebenen Anforderungen entspricht.

Was sollte man also über CBD-Öl wissen?

Wir hoffen, dass dieser Artikel sehr informativ war und als aufschlussreiche FAQ-Quelle für alle Ihre Fragen über CBD-Öl dient. Jetzt wissen Sie wirklich fast alles, was CBD betrifft, einschließlich des rechtlichen Status, des Ursprungsortes, der Interaktion mit Ihrem Körper und des Kaufs.

Kurzum, CBD ist eine sichere, nicht berauschende Substanz, die als Nahrungsergänzungsmittel für einen gesunden Lebensstil verwendet werden kann. Dies funktioniert durch die Interaktion mit dem Endocannabinoid-System, um Ihrem Körper zu helfen, im Alltag ein gutes Gleichgewicht zu bewahren. Gegenwärtig ist CBD-Öl aus Industriehanf in Deutschland absolut legal, was bedeutet, dass Sie in Schwierigkeiten geraten können, wenn Sie es verwenden.

Die Popularität von CBD-Öl wächst immer mehr und das ist auch wirklich kein Wunder! Das Cannabinoid wird derzeit weiter erforscht, aber selbst die WHO scheint sich darin einig zu sein, dass CBD sicher ist und einen guten, gesunden Lebensstil unterstützt.

  • https://www.mirror.co.uk/news/uk-news/what-cannabis-oil-buy-legally-12026239
  • https://www.thesun.co.uk/news/6547585/cannabis-oil-illegal-uk-law-cbd-treat-cancer-uses/
  • https://www.bbc.co.uk/news/health-44534861
  • http://uk.businessinsider.com/what-is-hemp-different-from-weed-2018-3
  • https://elixinol.com/blog/known-and-potential-side-effects-of-cannabidiol-cbd/
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22129319
  • https://www.express.co.uk/life-style/health/974856/cbd-oil-uk-cannabis-holland-and-barrett-benefits
  • https://www.hollandandbarrett.com/shop/vitamins-supplements/homeopathic-flower-remedies/cbd/
  • https://www.lovecbd.org/
  • https://www.mirror.co.uk/news/politics/cannabis-oil-billy-caldwell-theresa-12733152