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Was sind CBD Terpene … und was ist ihre Aufgabe?

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Geschrieben von Mark Schneider
Aktualisiert am Februar 11, 2019

Wenn wir über das Thema Cannabis sprechen, dann sind Cannabinoide jene Wirkstoffe, an welche die meisten Menschen zuerst denken. Zu den Berühmtesten gehören hier THC und CBD. Das ist aber nur so, weil wir ziemlich genau wissen, welche Auswirkungen diese beiden Cannabinoide auf den Körper haben. Da alle bekannten Wirkungen von Cannabis wegen seiner Cannabinoide auftreten, ist es doch genau das, was zählt, oder?

Das ist aber genau genommen nicht richtig. Die Cannabispflanze enthält nicht nur Cannabinoide, sondern auch weitere wundervolle kleine Verbindungen namens Terpene. Sie sind ein Naturprodukt vieler zellulärer Prozesse. Ihnen verdanken wir die Geruchsproduktion in Pflanzen und deswegen sind sie das Thema dieses Artikels.

Lesen Sie weiter, um alles über Terpene und ihre Rolle in CBD Ölen zu erfahren.

Was sind Terpene?

Es handelt sich dabei um in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die ihnen ihren unverwechselbaren Geruch oder Geschmack verleihen. Es handelt sich hierbei um duftende Öle, die sich im Fall der Cannabis- oder Hanfpflanze in den klebrigen Harzdrüsen befinden. Sie befinden sich also am selben Ort, an dem sich auch andere Cannabinoide wie beispielsweise CBD befinden, aber sie funktionieren etwas anders.

Wir werden noch im Detail darauf eingehen, es sei jedoch bereits gesagt, dass Terpene zu den synergistischen Wirkungen von Cannabinoiden beitragen können, weswegen sie ein wesentlicher Bestandteil von Hanf sind.

Was machen Terpene?

Sie wirken sich neben der Geruchs- und Geschmacksrichtung einer Pflanze auch auf den menschlichen Körper aus. Es gibt einen Grund, warum einige Terpene unserer Nase nur allzu vertraut sind, und zwar, weil einige Pharma- und Gesundheitsunternehmen sie wegen ihrer therapeutischen Wirkungen verwenden.

Wie können sie sich genau auf unseren Organismus auswirken? Man nimmt an, dass sie ebenso wie Cannabinoide mit unserem Endocannabinoidsystem (ECS) zusammenarbeiten können und so zum „Entourageeffekt“ beitragen.

Der „Entourageeffekt“

In einigen Forschungsarbeiten zu Cannabis stellte man fest, dass Cannabinoide synergistisch zusammenwirken, um so bestimmte Wirkungen auf den Körper auszuüben. So weist man beispielsweise darauf hin, dass der Gebrauch von CBD die berauschende Wirkung von THC auf den Benutzer mildert. Oft werden Sie auch sehen, dass die Hersteller von CBD Öl „Vollspektrum-Produkte“ verkaufen, was bedeutet, dass eine vollständige Palette verschiedener Cannabinoide und Terpene in den Produkten enthalten ist.

Den „Entourageeffekt“ hat Dr. Ethan Russo entdeckt, der ein großer Verfechter dieser Theorie ist.

Der Effekt bedeutet kurz gesagt, dass Cannabinoide umso wirksamer sind, wenn man sie zusammen verwendet. Es besteht die Überzeugung, dass sie ebenfalls zum „Entourageeffekt“ beitragen. Die Förderung des allgemeinen Wohlbefindens, die mit CBD Öl erzielt werden können, kommt zum Teil von den Terpenen!

Verschiedene Terpen-Arten

Es gibt tatsächlich mehr als 200 verschiedene Terpene in der Cannabispflanze, wobei einige häufiger vorkommen als andere. Möglicherweise haben Sie bereits von einigen gehört, da sie auch in anderen Pflanzen auftreten und manchmal auch in alternativen Therapien oder in Reformkost Verwendung finden.

  • Myrcen: Myrcen ist allgemein bekannt für sein moschusartiges, pflanzliches Aroma und soll dabei helfen, sich besser zu entspannen. In Marihuana kann es die psychoaktiven Wirkungen von THC verstärken. In CBD Öl führt es aber eher dazu, dass Sie sich ruhig und gesund fühlen. Myrcen findet man auch in Zitrusfrüchten und Thymian.
  • Linalool: Mit seinem würzigen, blumigen Duft wirkt Linalool beruhigend und deswegen verwendet man dieses Terpen manchmal auch als Beruhigungsmittel.
  • Caryophyllen: Mit Caryophyllenen sind keine psychischen Effekte verbunden. Das erdige und pfeffrige Terpen benutzt man manchmal zur Behandlung von Muskelkrämpfen.
  • Pinen: Sie sind bekannt für ihren kieferartigen, süßen Geruch, den Sie normalerweise nur erleben, wenn Sie durch einen Kiefernwald laufen. Anscheinend können Pinene das Gedächtnis verbessern und die Wachheit fördern. Von einigen Menschen werden sie außerdem wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung empfohlen.
  • Limonen: Dies ist vielleicht das bekannteste Terpen auf dieser Liste. Limonene ist fruchtig und zitrusartig. Normalerweise verwendet man es, um die Stimmung zu steigern.
  • Humulen: Dieses Terpen ist erdig und holzig. Manchmal benutzt man Humulene als Appetitzügler oder als antibakterielles Mittel, weswegen es ein beliebtes pflanzliches Heilmittel ist.

Aufgrund der genannten Effekte sind Terpene für den Wachstumsprozess von Hanf unerlässlich, da sie die Pflanze selbst schützen können!

Andere Anwendungen von Terpenen

Dank der Informationen, die wir Ihnen oben zusammengestellt haben, haben Sie wahrscheinlich bereits verstanden, dass Terpene eine gute Ergänzung zu jedem CBD Öl sind. Sie werden seit Hunderten von Jahren als Mittel zur Linderung bestimmter Beschwerden eingesetzt. Normalerweise steht hinter solch traditionellen Behandlungen auch ein wirklicher Sinn – nämlich, dass man eine Linderung der Probleme erreicht.

Sie begegnen Terpenen beispielsweise auch in der Aromatherapie. Dabei verbreitet man Düfte in der Luft, um eine beruhigende, gesundheitsfördernde Umgebung zu schaffen. Die Aromatherapie bietet die Möglichkeit, ein Haus zu einem Zuhause zu machen und gleichzeitig einen gesunden Lebensstil zu führen.

Sie können selbstverständlich verschiedene Terpene Zuhause verwenden, um ein entspanntes Ambiente und eine gute Stimmung zu erzeugen. Linalool zum Beispiel kommt nicht nur in Cannabis vor, sondern ist auch das Schlüsselterpen Lavendels, das ihm seinen besonderen Duft verleiht. Bekannt ist Linalool vor allem für seine Verwendung als Entspannungs- und Beruhigungsmittel, weshalb es in der Aromatherapie so beliebt ist.

Sie können ebenfalls CBD Terpenöle kaufen, die große Mengen an CBD und Terpenen enthalten, um Ihr eigenes Wohlbefinden ganzheitlich zu fördern.

Die Bedeutung von Terpenen sollte nicht unterschätzt werden

Terpene sind ein unterschätzter und zu wenig diskutierter Bestandteil der Cannabispflanze. Sie sind wirklich wichtig, und zwar sowohl für das Wachstum der Pflanze als auch bei der Anwendung von CBD Öl. Durch den „Entourageeffekt“ können sie das Wohlbefinden, das Sie bereits durch die Einnahme von CBD Präparaten verbessern, noch weiter steigern.

Sie sind also nicht nur wichtig beim Gebrauch von CBD! Man kann Sie auch in anderen Bereichen, wie der Aromatherapie verwenden. Häufig finden sie sich auch in Früchten wieder, die Sie regelmäßig essen.

Da Sie jetzt mehr über das Thema wissen, können Sie sicher gehen, dass Sie die besten CBD Öle kaufen und den „Entourageeffekt“ für sich nutzen.