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Warum sind die strikten EU-Hanfvorschriften ideal für die Herstellung von hochwertigem CBD-Öl

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Geschrieben von Mark Schneider
Januar 15, 2019

CBD-Öl macht sich auf dem deutschen Markt immer breiter und inzwischen kann es in vielen Geschäften und Online-Shops erworben werden. Auch Apotheken springen auf den Zug auf und bieten deswegen eine Palette an CBD-Nahrungsergänzungsmitteln an, um die wachsende Nachfrage zu decken.

Da der CBD-Markt bei uns noch so neu ist, ist es natürlich äußerst wichtig sicherzustellen, dass Sie Ihre erworbenen Produkte bedenkenlos verwenden können. Glücklicherweise stellen die EU-Vorschriften sicher, dass alle legal in Deutschland verkauften Produkte für den menschlichen Verzehr absolut geeignet sind.

In diesem Artikel werden Sie die Besonderheiten der EU-Vorschriften in Bezug auf Hanf näher kennenlernen. So können Sie sichergehen, dass Sie das, was Sie kaufen, bedenkenlos verwenden und legal erwerben können. Dazu wollen wir als Erstes der folgenden Frage nachgehen: Was ist eigentlich Hanf?

Was sind CBD und Hanf?

Eine der häufigsten Fragen, die Menschen zu CBD und Hanf haben, ist, ob sie sich von Marihuana unterscheiden. Diese Frage kann man allerdings nicht so einfach mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden.

Sowohl Hanf als auch Marihuana sind Variationen der Cannabis sativa Pflanze. Der Hauptunterschied ist jedoch, dass in Hanf viel CBD allerdings weniger als 0,2 % THC enthalten ist. Dies bedeutet, dass der Konsum von Hanf nicht die mit dem Rauchen von Marihuana verbundenen „Highs“ hervorruft.

Außerdem ist es viel einfacher Hanf anzubauen, da er auch unter widrigen Bedingungen wachsen kann. Marihuana dagegen braucht für eine ertragreiche Ernte eine sorgfältig kontrollierte Umgebung. Während Marihuana nur für medizinische Zwecke oder den Freizeitkonsum verwendet wird, kann Hanf noch für eine Reihe andere Dinge verwendet werden. Die Fasern eignen sich hervorragend für Bau- und Bekleidungsmaterialien, weswegen Hanf nicht nur ein gutes Nahrungsergänzungsmittel ist.

Wird CBD aus Cannabis gewonnen, geschieht dies normalerweise durch CO2-Extraktion. Das kann entweder mit Marihuana oder Hanf durchgeführt werden. Der rechtliche Status dieser beiden Quellen ist jedoch unterschiedlich.

Das Hanfgesetz in Europa

Industriehanf ist in europäischen Ländern weitgehend akzeptiert. Die europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht stellte fest: „In der Europäischen Union ist es legal, Cannabispflanzen für den Gebrauch von Hanffasern anzubauen und zu liefern, wenn sie einen geringen THC-Gehalt haben.“ Da Hanf weniger als 0,2 % THC enthält, bedeutet dies, dass die Pflanzen legal angebaut werden dürfen.

Grundsätzlich dürfen die EU-Mitgliedstaaten Industriehanf legal anbauen, solange die Pflanze weniger als 0,2 % THC enthält. Wenn es um Cannabis geht, begibt man sich jedoch immer noch auf ein gesetzliches Minenfeld, was bedeutet, dass viele Hindernisse im Weg stehen.

Da die Europäische Union eine relativ junge Institution ist und auch die Hanfbranche noch in ihren Kinderschuhen steckt, ist es wirklich Sache eines jeden einzelnen Landes, die Legalität verschiedener Pflanzen zu definieren. Das hat zur Folge, dass teilweise der Anbau von Hanf vermieden wird, obwohl das EU-Recht besagt, dass es legal ist, Industriehanf anzubauen und zu vertreiben.

Landwirte in der EU dürfen außerdem eine Beihilfe für den Hanfanbau erhalten, wodurch sie mit dem Anbau dieser Pflanzen ein angemessenes Einkommen erzielen können.

Ist es in Europa legal Hanfprodukte zu verkaufen und zu kaufen?

Hanfsamenprodukte können aus den Samen von Industriehanf gewonnen werden und enthalten wenig bis keine Cannabinoide. Diese Produkte sind absolut legal und machen keine Probleme.

Beim Kauf von CBD-Produkten, die aus Hanf gewonnen werden, gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten. Die Eutropen Industrial Hanf Association (EIHA) ist das einzige europäische Konsortium im Bereich Industriehanf.

Die EIHA strebt harmonisierte Rechtsvorschriften für den Verbrauchermarkt für CBD an. Derzeit sind die Gesetze in jedem Land unterschiedlich. Seit 2017 können in Deutschland beispielsweise CBD-Shops keine Zahlungen mehr per Kreditkarte annehmen, weil sich die führenden Unternehmen wegen der ungenauen Rechtslage weigern, dies zu ermöglichen. Ebenfalls wurde CBD als Arzneimittel eingestuft, weswegen die Shops plötzlich angehalten waren, das Produkt nicht mehr zu verkaufen. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass man diese Vorschrift umgehen kann, wenn man sich darauf beruft, dass auch verschiedene Vitamine per Rezept verschrieben und als Nahrungsergänzungsmittel frei verkauft werden können.
Kurz gesagt, niemand weiß wirklich, was los ist!

Obwohl CBD-Produkte in Deutschland im Oktober 2016 zu rezeptpflichtigen Medikamenten wurden, lehnte die EIHA es strikt ab, solche Produkte als rezeptpflichtiges Medikament einzustufen, da dies nur wenigen Pharmaunternehmen und nicht der Hanfbranche insgesamt zugutekomme.

Derzeit ist die Gesetzgebung im Bereich CBD-Produkte ein bisschen durcheinander. Sie müssen die Gesetze in den einzelnen Ländern überprüfen, um herauszufinden, was erlaubt ist und was nicht.

Wo wird Hanf in Europa angebaut und verkauft?

Frankreich ist mit seinen erstaunlichen 14.500 Hektar Hanfpflanzen der europäische Marktführer im Bereich Hanf. An zweiter Stelle kommt überraschenderweise das kleine Estland mit 3.500 Hektarn. In einigen Ländern gibt es jedoch Hanffarmen, auf denen die Pflanzen angebaut werden, um entsprechend die Pflanzenfasern zu nutzen.

Die Gesetze für CBD-Produkte können EU-weit abweichen. Da der Anbau von Hanf nach EU-Standards das Einzige ist, was geregelt wird, kann jedes Land entscheiden, wie es zum Verkauf von CBD-Produkten steht.

Welche Bedeutung haben EU-Vorschriften für die Qualität von CBD-Hanföl?

Da die EU ihren Mitfgliedsstaaten strenge Vorschriften im Bereich Hanf macht, können Sie ziemlich sicher sein, dass CBD-Produkte aus europäischem Hanf sicher sind.

Da Hanfpflanzen weniger als 0,2 % THC enthalten dürfen, können Sie sich darauf verlassen, dass alle von Ihnen gekauften Produkte nur wenig psychoaktives Cannabinoid enthalten und Sie entsprechend nicht „high“ werden. Im Wesentlichen können Sie CBD-Produkte in der EU kaufen, ohne dabei befürchten zu müssen, dass sie kontaminiert sind oder psychoaktive Substanzen enthalten.

Alle in Deutschland verkauften CBD-Produkte unterliegen ebenfalls dieser Gesetzgebung: Wenn Sie sich entscheiden ein solches Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden, kaufen Sie qualitativ hochwertige Öle aus ausgezeichnetem Hanf.

Auch, wenn Sie sich dazu entscheiden sollten, diese Produkte online zu kaufen, kaufen Sie natürlich ebenfalls qualitativ hochwertige Produkte, wenn das Unternehmen in der EU ansässig ist.

Wie sieht die Zukunft für europäischen Hanf aus?

Der expandierende CBD-Markt treibt die Forschung weiter voran und Regulierungen werden eine sichere, rentable CBD-Industrie entstehen lassen.

Auch wenn immer mehr Menschen CBD nutzen und sich die Gesetzgebung rund um Cannabis zu lockern beginnt, ist es wahrscheinlich, dass die Europäische Union stets dafür sorgen wird, dass die Mitgliedstaaten die Richtlinien einhalten und dafür Sorge tragen, dass alle verkauften Produkte sicher für den Konsum sind.

Wir hoffen, dass dies einige Ihrer Fragen zum legalen Hanfanbau in der EU beantwortet hat und dass Sie sich jetzt mit den CBD-Produkten in den Regalen wohler fühlen.

  • http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/4135/TD0217210ENN.pdf_en
  • http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/4135/TD0217210ENN.pdf
  • http://www.internationalhempassociation.org/jiha/jiha4113.html
  • https://hempconsult.com/new-eu-regulation-of-cannabidiol-cbd/