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CBD-Nahrungsmittel vs CBD-Öl: Was ist der Unterschied?

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Geschrieben von Mark Schneider
Januar 30, 2019

Sie haben wahrscheinlich in letzter Zeit viel über CBD gehört. Das Cannabinoid erobert den deutschen Markt und viele Menschen entscheiden sich, auch auf den Zug aufzuspringen. Die meisten kaufen es, um ihre Gesundheit und ihr allgemeines Wohlbefinden zu verbessern.

Der Markt für diese Produkte wächst schnell und inzwischen können sie in Bioläden, Apotheken und sogar online erworben werden. Auch das Angebot wächst dank der steigenden Nachfrage.

Wenn Sie ein CBD-infundiertes Produkt kaufen möchten, haben Sie bei all der Vielfalt die Qual der Wahl. Es gibt Öle, Esswaren, Konzentrate und vieles mehr. Es kann also schwierig sein überhaupt herauszufinden, wo man anfangen soll. Glücklicherweise haben wir diesen praktischen Leitfaden über CBD-Öl und CBD-Lebensmittel für Sie zusammengestellt, sodass Sie ganz einfach herausfinden können, welche der beiden Optionen am besten für Sie geeignet ist.

Zuerst sollten wir jedoch nur klarstellen, was CBD ist.

Was ist CBD?

Cannabidiol, häufiger als CBD bezeichnet, ist eine von Hunderten Verbindungen, die in der Cannabispflanze vorhanden sind und als Cannabinoide bezeichnet werden. Das berühmteste (oder berüchtigste) Cannabinoid ist wahrscheinlich THC. Es hat seine Bekanntheit seiner Eigenschaft als psychoaktive Substanz zu verdanken, was bedeutet, dass es berauschende Wirkungen hat, die allgemein als „High“ bezeichnet werden.

CBD verhält sich jedoch nicht wie THC und hat entsprechend nicht die gleichen Wirkungen auf unseren Körper. CBD wirkt nicht berauschend, weswegen man es verwenden kann, ohne „high“ zu werden. Darüber hinaus fangen viele Menschen an, CBD als Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden, da angenommen wird, dass es dem Körper dabei hilft die Homöostase aufrecht zu erhalten und so das allgemeine Wohlbefinden gefördert wird.

CBD ist in Deutschland legal, falls Sie sich gefragt haben, warum es möglich ist, dass in letzter Zeit überall so viele Produkte auftauchen. Tatsächlich kann es etwas irreführend sein, hier nur zu sagen, dass CBD-Öl legal ist. CBD-Öl ist legal, solange es aus Industriehanf (nicht Marihuana) gewonnen wird und weniger als 0,02 % THC enthält. Sinn dieser Regelungen ist es, die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten. Erwerben Sie Ihr Öl also in Geschäften oder in Deutschland ansässigen Unternehmen, anstatt zu versuchen, THC-reiche Öle aus den USA zu beziehen.

Heute gibt es neben CBD-Ölen auch viele andere Produkte auf dem Markt. Und eine andere beliebte Möglichkeit CBD zu konsumieren ist essbar!

Lassen Sie uns im Folgenden über die Vor- und Nachteile beider Formen sprechen.

CBD-Öl: Was ist das?

Die älteste und wahrscheinlich beliebteste Form der CBD-Supplementierung ist das Extrahieren in ein Öl. Üblicherweise wird dazu Hanf- oder Kokosöl verwendet. Dazu extrahieren die Hersteller oft eine Reihe Cannabinoide und Terpene aus der Pflanze (natürlich alle legal), um sie anschließend in Öl zu suspendieren, da dies angeblich für Ihre Gesundheit vorteilhafter ist als der alleinige Konsum von CBD.

CBD-Öle sind in verschiedenen Stärken erhältlich, sodass der Verbraucher die gewünschte Stärke auswählen kann. Die Menge, welche enthalten ist, wird auf dem Etikett der Flaschen angegeben. In der Regel wird auch darüber informiert, wie viele Tropfen pro Flasche enthalten sind (damit lässt sich berechnen, wie viele Milligramm CBD in jedem Tropfen enthalten sind) oder wie viele Milligramm sich in jedem Tropfen befinden. Die meisten Flaschen sind mit einer bereits integrierten Pipette ausgestattet, um eine leichte Verwendung zu gewährleisten.

Der Konsum von CBD-Ölen ist wirklich sehr einfach. Dafür müssen Sie ganz einfach die richtige Anzahl Tropfen unter Ihre Zunge geben und sie bis zu 90 Sekunden dort lassen, bevor Sie sie runterschlucken. CBD wird bei sublingualer Einnahme sehr schnell absorbiert, was diese Methode zu einer sehr effektiven Möglichkeit der Einnahme macht. Trotzdem beklagen sich viele Verbraucher schnell über den Geschmack von CBD-Öl, weil er sehr erdig und dominant ist.

Während man sich durchaus an den Geschmack von CBD-Öl gewöhnen kann, muss es trotzdem nicht unbedingt sublingual eingenommen werden. Stattdessen können Sie es in Ihren Morgentee oder Kaffee träufeln oder in Ihren Brei einrühren, wo wir allerdings schon fast bei den Lebensmitteln wären, die wir aber erst im Folgenden besprechen.

Vorteile von CBD-Öl:

  • CBD-Öl einzunehmen ist sehr einfach, was bedeutet, dass es leicht und schnell in den Alltag integriert werden kann.
  • CBD wird mit dieser Methode schnell absorbiert, und Sie werden wahrscheinlich mehr Nutzen daraus ziehen, wenn Sie es sublingual aufnehmen.
  • Eine ganze Reihe unterschiedlicher Stärken bedeutet, dass Sie für sich herausfinden können, was für Sie funktioniert und was Sie bevorzugen.
  • Es ist sehr einfach, CBD zu dosieren, da Sie genau wissen, wie viel CBD in jedem Tropfen enthalten ist.

Nachteile von CBD-Öl:

  • Es wird oft gesagt, dass CBD-Öl nicht so gut schmeckt, was es zu einer ziemlich unangenehmen Sache macht. Andererseits heißt aber auch, dass sich der Geschmack schnell mit einem Glas Wasser runterspülen lässt.
  • Wenn das Öl in Kokosnussöl suspendiert ist, bedeutet das, dass Sie täglich gesättigte Fette zu sich nehmen – Experten sind sich nicht sicher, ob der hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren in Kokosnussöl gesundheitsschädlich ist oder nicht.

CBD-Lebensmittel: Was ist das?

In der Marihuana-Welt bezieht sich die Bezeichnung „Esswaren“ oder „Lebensmittel“ auf Produkte, die Cannabis enthalten und entsprechend gegessen werden können. Auch bei CBD werden diese Bezeichnungen verwendet und umfassen im Wesentlichen alle Lebensmittel, die mit CBD versetzt sind.

Das Besondere an Esswaren ist, dass es so eine riesige Vielfalt von ihnen gibt. Essbare Süßigkeiten sind bei den Verbrauchern online sehr beliebt. Sie können im Internet alles Mögliche bekommen, einschließlich CBD-infundierter Marshmallows und CBD-Schokolade. Die aber bei Weitem am meisten verkauften Esswaren sind Gummibärchen.

Sie können CBD-Lebensmittel auch selbst zu Hause herstellen und Ihr CBD mit allen Sachen kochen oder backen. CBD-Öl in Getränke zu geben ist ebenfalls sehr einfach und sobald Sie wissen, wie man CBD-Butter herstellt, können Sie Kuchen backen oder sogar damit kochen! CBD-Öl kann zu jeder Mahlzeit hinzugefügt werden, aber es gibt einen Grund, warum diese essbaren Süßigkeiten so beliebt sind: Sie sind wirklich einfach zu dosieren.

Das Problem ist hier aber, dass, obwohl Sie wissen, wie viel CBD in jeder Süßigkeit enthalten ist, es schwierig sein kann, aufzuhören, weil sie so gut schmecken!

Ein weiterer Nachteil ist, dass CBD über die Verdauung nicht auf dieselbe Weise absorbiert wird. Dies bedeutet, dass es nicht nur länger dauert, bis es in Ihren Blutkreislauf gelangt, sondern, dass auch nicht alles absorbiert wird. Mit anderen Worten, es ist nicht wirklich so effektiv wie eine sublinguale Dosis.

Es kann ziemlich schwierig sein, eine exakte Liste von Vor- und Nachteilen für Lebensmittel zu erstellen, da es so viele gibt, die selbst ihre eigene Liste von Vor- und Nachteilen verdienen! Trotzdem werden wir versuchen, es allgemein zusammenzufassen.

Vorteile von CBD-Esswaren:

  • CBD-Lebensmittel schmecken toll! Da Sie mit ihnen jede Art von Speise zubereiten können, werden Sie diese Form sicherlich genießen.
  • Es macht Spaß, das CBD zu konsumieren, vor allem, weil man die Sachen selbst kochen kann.
  • Wenn Sie Ihre CBD-Lebensmittel online kaufen, wissen sie sofort, wie viel CBD Sie pro Portion erhalten, was die Dosierung zu einem einfachen Vorgang macht.

Nachteile von CBD-Lebensmitteln:

  • Wenn CBD verdaut wird, dauert es länger, bis es in den Blutkreislauf gelangt, und möglicherweise gelangt auch nicht alles dahin. Mit anderen Worten, es ist weniger effektiv.
  • Wenn Sie wissen, dass Sie eine ganze Packung Haribo verschlingen, ist es wahrscheinlich keine gute Idee, viele CBD-Gummibärchen zu kaufen!
  • CBD-Lebensmittel zu Hause herzustellen kann Spaß machen, aber die Dosierung ist nicht wirklich genau machbar und es ist fast unmöglich zu wissen, wie viel CBD Sie tatsächlich erhalten.
  • Der Kauf von CBD-Lebensmitteln kann manchmal unglaublich teuer sein.

Abschließende Gedanken: Welches Produkt sollten Sie verwenden?

CBD-Öle und CBD-Lebensmittel haben zwar ihre eigene Liste von Vor- und Nachteilen, aber wir können Ihnen nicht wirklich sagen, was Sie verwenden sollten, da dies wirklich eine Frage der persönlichen Vorlieben ist. Dieser Leitfaden dient lediglich dazu, Ihnen die Unterschiede zwischen beiden zu erläutern, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. Vielleicht entscheiden Sie sich ja am Ende für beides!

Abgesehen davon, empfehlen wir Anfängern, mit CBD-Ölen anzufangen, da Neulinge aufgrund der vielfältigen verfügbaren Stärken auch mit niedrigen Konzentrationen anfangen und sehen können, wie es bei ihnen wirkt. Wenn Sie gerne CBD in Ihren Alltag integrieren möchten, können Sie höhere Prozente verwenden und vielleicht stärker konzentriertere Nahrungsmittel ausprobieren.

Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, um CBD einzunehmen, also tun Sie einfach, was sich für Sie richtig anfühlt.