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CBD gegen Fibromyalgie: Nutzen, Studien & Gebrauch

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Geschrieben von Nathalie Müller
Aktualisiert am August 16, 2019

CBD zeigt ein vielversprechendes Potenzial bei der Behandlung von Fibromyalgie. Bisher gibt es zum Thema noch nicht sonderlich viele Forschungsarbeiten. Die Ergebnisse derer, die es bereits gibt, sind aber wirklich vielversprechend. Tatsache ist, dass CBD Produkte in den letzten Jahren die Welt im Sturm erobert haben. Das hat es vor allem der Tatsache zu verdanken, dass es den Ruf genießt, bei einer Reihe von Erkrankungen helfen zu können. Darunter sind zum Beispiel Angstzustände oder Epilepsie.

Man sagt auch, dass CBD Produkte helfen könnten, Schmerzen zu lindern, und zwar selbst bei Erkrankungen wie Fibromyalgie. Was sagen aber die Mediziner dazu? Lassen Sie uns dazu genauer untersuchen, was Fibromyalgie eigentlich ist, wie CBD bei der Behandlung der Erkrankung helfen kann und was die medizinische Forschung zu diesem Problem zu sagen hat.

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie ist ein chronischer Schmerzzustand, der zu Schmerzen des Bewegungsapparates sowie zu kognitiven Problemen und Müdigkeit führt. Es gibt keine bekannte Heilung. Die Behandlungsoptionen konzentrieren sich in der Regel auf die Schmerztherapie. Fibromyalgie stuft man als zweithäufigste Erkrankung ein, die sich auf Muskeln und Knochen auswirkt. Verwunderlicherweise ist sie aber trotzdem eine sehr missverstandene und manchmal falsch diagnostizierte Erkrankung.

Zu den klassischen Symptomen von Fibromyalgie zählen eine weitverbreitete Gelenk- und Muskelermüdung. Andere mögliche Symptome sind: Muskelschmerzen, Zucken oder Brennen; Konzentrations- und Erinnerungsschwierigkeiten; Nervosität, Depression oder gesteigerte Sorge, sowie Schmerzpunkte oder eine niedrige Schmerzschwelle. Ärzte sind sich nicht so sicher, was diese Erkrankung verursacht. Es gibt aber einige, welche die These vertreten, dass es ein Problem damit gibt, wie Rückenmark und  Gehirn die von den Nerven kommenden Schmerzsignale verarbeiten.

Obwohl die Ursache der Fibromyalgie nicht bekannt ist, gibt es bestimmte Hinweise, die darauf hindeuten, dass jemand mit größerer Wahrscheinlichkeit an der Krankheit erkrankt ist.

Dazu gehört, wenn Sie:

  • selten trainieren
  • eine Gemütsstörung, wie Depressionen oder Angstzuständen leiden
  • eine Frau sind
  • eine andere schmerzhafte Erkrankung, wie Arthritis oder eine Infektion haben
  • emotional oder körperlich missbraucht wurden oder PTBS haben
  • Familienmitglieder haben, die an Fibromyalgie leiden

Fibromyalgie kann sich ähnlich anfühlen wie eine Schleimbeutelentzündung, Sehnenentzündung oder Arthrose. Anstatt jedoch nur Schmerzen in einem bestimmten Bereich des Körpers zu haben, verspüren Betroffene Schmerzen und Steifheit am ganzen Körper. Einige der anderen Symptome bei Fibromyalgie können Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, häufiges Wasserlassen, Kälte-, Hitze- oder Geräuschempfindlichkeit, Bauchschmerzen oder Völlegefühl sowie Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Gesicht, Händen, Beinen, Armen oder Füßen sein.

Wie und warum CBD gegen Fibromyalgie helfen könnte

Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass die natürliche Entzündungsreaktion unseres Körpers eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Fibromyalgie spielen kann. Während der Studien entdeckte man abnormale Konzentrationen der Interleukine IL-6 und IL-8 in der Rückenmarksflüssigkeit und im Serum von Fibromyalgiepatienten. Dies bewies, dass die Störung einen entzündlichen Aspekt hat. Sogar das Gehirn von Fibromyalgie-Patienten wies Anzeichen einer Neuroinflammation auf.

Dies ist deswegen wichtig, da man festgestellt hat, dass CBD die Entzündung durch Regulierung der Entzündungswege innerhalb unseres körpereigenen Endocannabinoidsystems (ECS) reduziert. Auch Fibromyalgie-Patienten, die CBD verwenden, berichteten über weniger Schmerzen und Angstzustände – die beiden häufigsten Symptome der Krankheit.

Die schmerzlindernde Wirkung von CBD könnte durch die Art und Weise erklärt werden, wie es das Gehirn beeinflusst. CBD kann die Nervenbahnen unterbrechen, die Schmerzsignale zwischen Körper und Gehirn senden. Mit anderen Worten, CBD könnte das Gehirn daran hindern, diese Schmerzmeldungen an den Körper zu senden, und daher werden keine Schmerzen verspürt oder es tritt eine Verringerung der Schmerzmenge auf.

2017 veröffentlichte die Expert Opinion on Therapeutic Targets  ein wissenschaftliches Paper, dass CBD die Aktivität von Gehirnzellen, die als Glia bekannt sind und eine zentrale Sensibilisierung verursachen, möglicherweise verringern kann. Es handelt sich hier um das Schlüsselmerkmal der Fibromyalgie sowie anderer zentraler Sensibilisierungskrankheiten wie dem Reizdarmsyndroms und dem chronischen Müdigkeitssyndroms. Im Wesentlichen könnte CBD durch Eingriffe in die zentrale Sensibilisierung die Symptome der Fibromyalgie behandeln.

Studien zu Cannabinoiden und CBD auf Fibromyalgie

Es hat sich immer wieder gezeigt, dass CBD eine wirksame Behandlung für chronische Schmerzsymptome ist und das Potenzial hat, Entzündungen zu lindern. Tatsächlich sieht man es als sichere Alternative zur Verwendung von Opioid-Suchtrezepten an.

Ergebnisse direkter Erforschung von CBD und Fibromyalgie ist sehr begrenzt. Die Erforschung von CBD und Fibromyalgie steckt also wirklich noch in den Kinderschuhen. Man hat CBD aber auf Symptome und Zustände untersucht, die bei Fibromyalgie auftreten. Dazu gehören Gelenkschmerzen, Angstzustände, Depressionen, Nervenschmerzen, Schlaflosigkeit und PTBS.

Es gibt Personen, die CBD konsumieren und es die Symptome von Fibromyalgie lindert. CBD hat das Potenzial, die Art und Weise positiv zu verändern, wie der Körper die Schmerzen verarbeitet. Derzeit führt man eine Qualitätsforschung zu CBD als Behandlungsmethode durch. In den vergangenen Jahren konzentrierte sich die Forschung eher auf medizinisches Marihuana und nicht so sehr auf CBD. Neue Studien verbinden diese beiden Aspekte, und man erwartet vielversprechende Ergebnisse.

Zu den Studienenergebnissen gehören:

In einer Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte man die Verwendung von Cannabinoiden zur Behandlung chronischer Schmerzen. Dabei ging es jedoch nicht um die Schmerzen, die man speziell mit Fibromyalgie in Verbindung bringt. Sieben der elf Studien, die man im Rahmen der Überprüfung untersucht hat, kamen zu dem Schluss, dass CBD eine wirksame Schmerzlinderung bietet.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 berichtete, dass ein Endocannabinoid-Mangel, also ein Mangel an Neurotransmittern, die an die Cannabinoidrezeptoren binden, die Ursache für chronische Schmerzzustände wie Migräne und Fibromyalgie sein könnten. Die Einnahme von CBD könnte gegen diesen Mangel helfen. Das erklärt auch den Erfolg der Substanz bei der Behandlung chronischer Schmerzen.

Eine Studie aus dem Jahr 2017 ergab, dass CBD das Potenzial hat, der Überempfindlichkeit von Zellen, welche die Nerven umgeben, bei Menschen mit chronischen Schmerzen, einschließlich Fibromyalgie-Patienten, entgegenzuwirken. Diese Studie wies jedoch auch auf den Bedarf an mehr Forschung hin.

Medizinische Vorteile von CBD gegen Fibromyalgie

Man stellte auch fest, dass CBD bei Migräne, Reizdarmsyndrom, Fibromyalgie und ähnlichen Zuständen, die an chronischen Schmerzen beteiligt sind, zur Verbesserung des Schlafs, zur Schmerzreduzierung und zur Verringerung refraktärer Schmerzen wirksam ist. Eines der vielen wunderbaren Dinge an CBD ist, dass es keine nachteiligen Nebenwirkungen hat und kein Suchtrisiko besteht.

Obwohl es derzeit keine Heilung für Fibromyalgie gibt, kann CBD Schmerzen und Beschwerden erträglicher, seltener und auch weniger auffällig machen.

Wie nimmt man CBD gegen Fibromyalgie ein

Personen, die an Fibromyalgie leiden, geben an, dass sublinguale Tinkturen oder das CBD Verdampfen aufgrund der Geschwindigkeit der Wirkung dieser Methoden die besten Verabreichungsmethoden sind. CBD-dominante Produkte und eine Kombination von CBD- und THC-Produkten haben sich bei der Behandlung von Fibromyalgie als hilfreich erwiesen.

CBD Rauchen oder Vapen ist am besten, wenn Sie nach sofortiger Schmerzlinderung suchen. Das Rauchen von CBD-reichem Cannabis ist der schnellste Weg, um die Symptome zu lindern. Durch das Verdampfen oder Rauchen von CBD können Sie das Produkt direkt einatmen. Das hat eine schnellere Aufnahme in den Blutkreislauf zur Folge. Die Wirkung kann bis zu drei Stunden anhalten.

Die sublinguale Einnahme einer CBD-Tinktur kann ebenfalls sehr effektiv sein. Geben Sie einfach ein paar Tropfen unter Ihre Zunge und halten Sie sie dort für mindestens 30 Sekunden lang, bevor Sie sie schlucken. Dieser Prozess hilft bei der schnellen Aufnahme in den Blutkreislauf und erhöht die Geschwindigkeit, mit der der CBD wirken kann.

Natürlich können Sie auch Cremes verwenden, die ebenfalls eine großartige Möglichkeit sind, Entzündungen zu lindern und bei äußeren Schmerzen zu helfen. Sie können die Lotion, Creme oder das CBD Öl einfach direkt auf die betroffene Hautpartie auftragen.

Wenn Sie CBD noch nicht kennen, ist es immer am besten, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und sich von dort aus nach oben zu arbeiten. Der allgemeine Konsens für Anfänger besteht darin, mit 5 bis 10 mg CBD zu beginnen. Von dort aus können Sie die Dosierung erhöhen, bis Sie die gewünschte Wirkung erzielen. Eine Dosierungsempfehlung ist schwierig, da jede Person anders ist und das, was für die eine Person funktioniert, nicht unbedingt für eine andere Person funktionieren muss. Es ist jedoch ein guter Prozess, langsam anzufangen und nach Bedarf zu erhöhen.

Was schafft CBD gegen Fibromyalgie?

Die Forscher untersuchen noch immer die Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung chronischer Schmerzstörungen, insbesondere bei Fibromyalgie. Es gibt einige Erfolgsgeschichten mit der Verwendung von CBD zur Behandlung dieser Erkrankung. Gehen Sie also sicher, dass Sie ein legales Produkt erwerben.

Wir haben keinen Zweifel daran, dass weitere Studien noch vielversprechendere Ergebnisse in Sachen CBD und seiner Behandlung von Fibromyalgie zeigen werden. Im Moment können Sie es einfach ausprobieren und uns gerne Ihre Gedanken dazu mitteilen.