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CBD gegen Diabetes: Vorteile, Studien & Anwendung

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Geschrieben von Mark Schneider
Aktualisiert am August 20, 2019

Man vermutet, dass es mehr als 6 Millionen Deutsche gibt, die entweder mit Typ 1 oder Typ 2 Diabetes leben. Das ist fast 13 % der Bevölkerung. Darüber hinaus sind Millionen Menschen prädiabetisch. Das bedeutet, dass sie sehr wahrscheinlich innerhalb der nächsten fünf Jahre an Typ 2 Diabetes erkranken, wenn sie sich nicht dazu entscheiden, ihren Lebensstil zu ändern.

Es besteht kein Zweifel daran, dass das Ausmaß, in dem Diabetes in Deutschland auftritt, ein großes Problem darstellt. Sie kennen wahrscheinlich auch ein Familienmitglied, einen Freund oder einen Bekannten, der gegen Diabetes kämpft oder bei dem man die Erkrankung gerade diagnostiziert hat. Vielleicht sind Sie aber selbst die betroffene Person, die an der Krankheit leidet.

Forscher und Ärzte haben jahrelang hart daran gearbeitet, eine adäquate Heilung gegen Diabetes zu finden. Ihre harte Arbeit hat sie zu vielen möglichen Lösungen geführt. Eine von ihnen, die in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit erregt hat, heißt CBD. Seit einigen Jahren untersucht man Cannabidiol (CBD) als mögliche Behandlungsoption für alle psychischen Probleme wie Depressionen und Angstzustände, Migränekopfschmerzen und Schmerzen. Worin besteht also der Zusammenhang zwischen CBD gegen Diabetes? Lassen Sie uns etwas genauer hinschauen.

Was ist Diabetes?

CBD gegen Diabetes kann heute wirklich vielen Menschen helfen. Unter Diabetes versteht man eine Reihe von Krankheiten, an denen das Hormon Insulin beteiligt ist. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin. So hilft sie dem Körper, Fett und Zucker zu speichern und zu verwenden. Produziert die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin oder reagiert der Körper in einigen Fällen nicht richtig auf Insulin, entsteht Diabetes.

Diabetes verursacht einen hohen Blutzuckerspiegel. Über einen längeren Zeitraum kann zu viel Glukose im Blut schwerwiegende gesundheitliche Probleme zur Folge haben. Dazu gehören beispielsweise Augen- und Nierenschäden. Darüber hinaus kann Diabetes zu Herzkrankheiten und Schlaganfällen und in einigen Fällen zum Verlust von Gliedmaßen führen.

Einfach ausgedrückt: Diabetes ist eine Gruppe von Zuständen, bei denen der Körper Glukose nicht richtig speichern und verwenden kann. Das führt zu hohen Blutzuckerkonzentrationen. Glukose ist eine Form von Zucker. Sie befeuert unsere Zellen mit Energie. Alle Kohlenhydrate, die wir essen, wandeln sich in Glukose um. Wenn Sie jedoch an Diabetes leiden, kann der Körper den Blutzuckerspiegel nicht richtig steuern. Infolgedessen speichert unser Körper die Glukose in unseren Blutkreislauf und der Blutzuckerspiegel steigt zu hoch an. Dieser hohe Blutzuckerspiegel kann zu kurz- und langfristigen gesundheitlichen Komplikationen führen, wie wir sie oben genannt haben.

Es gibt drei verschiedene Arten von Diabetes; Typ 1 Diabetes, Typ 2 Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes.

Typ 1 Diabetes

Es handelt sich hier um eine Autoimmunerkrankung. Typ 1 Diabetes tritt dann auf, wenn das Immunsystem die Bauchspeicheldrüse angreift. Die Schädigung der Bauchspeicheldrüse stoppt die Insulinproduktion. Daher behandelt man Typ 1 Diabetes mit Insulin.

Typ 2 Diabetes

Dies ist die häufigste Art von Diabetes. Sie tritt auf, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert oder wenn der Körper gegen Insulin resistent geworden ist. Dies ist eine mildere Form der Krankheit. Die Typ 2 Diabetes Behandlung kann man vor allem durch Bewegung, Ernährung und Insulininjektionen positiv beeinflussen.

Schwangerschaftsdiabetes

Frauen erkranken an diesem Typ durch eine Schwangerschaft. Sie tritt typischerweise bei zwischen 2 % und 10 % der Schwangerschaften auf. In den meisten Fällen hört die Schwangerschaftsdiabetes auf, sobald das Baby auf die Welt kommt. 10 % der Frauen erkranken jedoch später an Typ 2 Diabetes. Dieser Zustand kann man auch durch Bewegung, Ernährung, Insulininjektionen und Gewichtsmanagement behandeln.

 

Die Typ 1 Diabetes Symptome treten wahrscheinlich sehr schnell auf. Typ 2 Diabetes entwickelt sich normalerweise langsamer im Laufe der Zeit. Bei beiden Diabetestypen können die frühen Diabetes Symptome jedoch sehr mild sein. Frühwarnzeichen bei Diabetes sind Hunger, Müdigkeit, Durst, trockener Mund, juckende Haut, verschwommenes Sehen und vermehrtes Wasserlassen.

Die gute Nachricht ist, dass CBD gegen Diabetes einen hervorragenden Ruf und ein beeindruckuendes Behandlungspotenzial hat. Man sieht es zwar nicht als Heilmittel an, kann damit jedoch verschiedene Symptome behandeln und es als Präventionsmethode einsetzen. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Wie und warum CBD gegen Diabetes helfen könnte

CBD ist ein Cannabinoid, das mit den im Körper vorkommenden Cannabinoidrezeptoren interagiert. Die Cannabinoidrezeptoren sind Teil des menschlichen Endocannabinoidsystems (ECS), das eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des körpereigenen Homöostase-Zustands spielt. Wenn CBD in den Körper gelangt, interagiert es mit diesen Cannabinoidrezeptoren.

Studien haben ergeben, dass CBD zur Verringerung von Entzündungen und zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beiträgt. Dies könnte bei der Behandlung von Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes äußerst nützlich sein.

Hier sind einige der Möglichkeiten, CBD bei Diabetes anzuwenden.

Diabetes vorbeugen

Eine der wichtigsten Möglichkeiten, wie CBD gegen Diabetes wirken kann, ist, dass das Cannabinoid dem Auftreten der Krankheit selbst vorbeugen kann.

Menschen, bei denen ein höheres Risiko besteht, an Diabetes, insbesondere Typ 2 Diabetes, zu erkranken, haben normalerweise einen hohen Nüchterninsulinspiegel und eine hohe Insulinresistenz. Darüber hinaus haben sie einen niedrigeren Gehalt an Lipoprotein-Cholesterin mit hoher Dichte.

Studien haben ergeben, dass Patienten, die Cannabis, oder genauer gesagt CBD, verwenden, im Vergleich zu Patienten, die noch nie Cannabis konsumiert haben, einen niedrigeren Nüchterninsulinspiegel aufweisen. Darüber hinaus weisen diese Patienten einen höheren Spiegel an Lipoprotein-Cholesterin mit hoher Dichte und einen niedrigeren Spiegel an Insulinresistenz auf. Aus diesen Ergebnissen können wir schließen, dass CBD auf folgende Weise zur Vorbeugung von Diabetes beitragen kann:

Behandelt Insulinresistenz

Insulinresistenz tritt auf, wenn die Körperzellen Insulin abweisen, das die Bauchspeicheldrüse produziert, um den Blutzucker zu regulieren. Wenn Zellen Insulin abweisen, können sie keinen Zucker aufnehmen, den der Körper für die Energieversorgung benötigt. Dies führt zu einem Anstieg von Glukose im Blutkreislauf und zu einem hohen Blutzuckerspiegel.

Während die Forscher nicht ganz sicher sind, wie CBD gegen Insulinresistenzen wirkt, nimmt man an, dass dies auf die starken entzündungshemmenden Wirkungen der Verbindung zurückzuführen ist. Zahlreiche Untersuchungen haben einen Zusammenhang zwischen Insulinresistenz und chronischer Entzündung gezeigt.

Wenn sich die Entzündung verringert, funktionieren das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem besser. Weniger Entzündungen können auch dazu beitragen, das Zellwachstum und den Zuckerstoffwechsel zu verbessern. Arbeiten alle diese Systeme im Körper so effizient wie möglich, besteht eine geringere Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Insulinresistenz entwickelt.

Behandelt Neuropathie

Einige Menschen, die an Diabetes leiden, leiden auch unter Nervenschäden oder Neuropathien. Normalerweise tritt dies in den Händen oder Füßen auf. Letztlich kann aber jedes mögliche Organ betroffen sein. Studien haben gezeigt, dass CBD die diabetische Neuropathie besser behandelt als die konventionelle Medizin. Die Forscher glauben, dass CBD das Potenzial hat, das Niveau des Nervenwachstumsfaktors im Körper zu erhöhen, was Schmerzen lindern und Neuropathien vorbeugen kann. CBD kann auch dazu beitragen, die Leber vor oxidativem Stress zu schützen – der normalerweise zur Entwicklung einer Neuropathie beitragen kann.

Medizinische Erkenntnisse: Auswirkungen von Cannabinoiden und CBD gegen Diabetes

Forscher der Hebräischen Universität von Jerusalem führten eine Studie unter der Leitung von Dr. Raphael Mechoulam (bekannt für die Entdeckung von CBD) durch und beobachteten die CBD Rezeptoren in anderen Körpergeweben. Sie fanden heraus, dass man die therapeutische CBD Wirkung modifizieren kann, um sie an unterschiedliche Rezeptoren anzupassen. Mit anderen Worten, CBD reagiert mit den Cannabinoidrezeptoren in der Bauchspeicheldrüse. Daher kann man verschiedene Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose behandeln.

Eine weitere Studie führte man an Ratten mit Infarkten (Bereichen toten Gewebes) durch, die aufgrund einer fehlenden Blutversorgung auftreten. Die Ergebnisse veröffentlichte man dann im Autoimmunitätsjournal. Behandelte man die Ratten mit CBD vor, waren die gefundenen Infarkte 30 % kleiner. Im Wesentlichen bestätigten die Ergebnisse, dass CBD die Schwere des Diabetes bei Ratten senkte.

Man führte sowohl vorläufige als auch fortgeschrittene Untersuchungen zur CBD Wirksamkeit bei der Behandlung von Diabetes durch. Die meisten Ergebnisse zeigen, dass CBD perfekt zur Handhabung, Behandlung und sogar Vorbeugung von Diabetes geeignet ist.

Medizinische Vorteile von CBD gegen Diabetes

In der Forschung untersuchte man die CBD Wirksamkeit, indem man zwei Personengruppen miteinander verglich. Die Gruppe unterteilte sich in eine Hälfte, die Medikamente einnahm und diejenigen, die keine einnahmen. Ärzte und Forscher argumentieren, dass der menschliche Körper in fast jedem Teil des Körpers CBD Rezeptoren enthält. Jene in der Bauchspeicheldrüse seien aber am strategischsten. Darüber hinaus zeigen Studien, dass die CB1 Rezeptoren Verbindungen zur Insulinproduktion aufweisen und auch bei der Behandlung von Erkrankungen helfen können, die mit Diabetes zusammenhängen. Letztendlich hat CBD viele therapeutische Vorteile und man kann das Cannabinoid auch zur Stabilisierung des Zuckerspiegels einsetzen.

Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass CBD die Stoffwechselrate erhöht. So stellt man sicher, dass der Körper die Kalorien angemessen verbrennt. Darüber hinaus kann man CBD verwenden, um das Schmerzniveau zu senken und sicherzustellen, dass bei Patienten mit Typ 2 Diabetes ein ordnungsgemäßer Blutfluss in den Gefäßen stattfindet.

Wie man CBD gegen Diabetes einnimmt

CBD ist nicht psychoaktiv, was bedeutet, dass es den Benutzer nicht “high” macht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie CBD bei Diabetes einnehmen können. Tinkturen sind hier am häufigsten Vertreten. Man kann sie entweder runterschlucken oder ein paar Tropfen unter die Zunge geben. Andere übliche Methoden bei Diabetes sind CBD Lebensmittel oder CBD Kapseln.

CBD Tinkturen enthalten unterschiedliche Konzentrationen an Cannabinoiden, sodass eine universelle Dosierung nicht bestimmbar ist. Trotzdem geben zuverlässige CBD Unternehmen immer die empfohlene Dosierung auf dem Produktetikett an. Die meisten Ärzte empfehlen, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen, bis die Symptome beginnen zu verschwinden.

Da es einige Zeit dauert, bis das CBD Öl im Körper wirkt, müssen Sie geduldig sein. Während manche Menschen innerhalb weniger Tage Erleichterung verspüren, kann es bei anderen eine Woche oder länger dauern.

Das Tolle an CBD Kapseln ist, dass Sie die Dosierung nicht berechnen müssen, da jede Kapsel die gleiche bestimmte Menge CBD enthält. Die Kapseln sind auch ideal für alle, die den Geschmack von Tinkturen nicht mögen und nach einer bequemen Möglichkeit suchen, CBD zu konsumieren.

Was kann CBD gegen Diabetes erreichen?

Diabetes ist eine der häufigsten Krankheiten, die in der modernen Welt auftreten. Eines der größten Probleme ist, dass die meisten Menschen nicht bemerken, dass sich die Krankheit bei ihnen entwickelt hat, bis sie sich in einem späten Stadium befinden. In diesen Fällen gibt es schon negative Auswirkungen. Forschungen zufolge hat CBD nicht nur das Potenzial, die Krankheit zu verhindern, sondern kann auch die Krankheit und andere damit zusammenhängende Zustände behandeln, die als Folge auftreten können.

Obwohl die Forschung noch nicht abgeschlossen ist, zeigen Studien, dass CBD im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten einen größeren therapeutischen Nutzen hat und auch keine nachteiligen Nebenwirkungen hat. CBD ist revolutionär und ein Durchbruch bei der Behandlung von Diabetes.